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Darum nimmt Maffay Flüchtlinge bei sich auf

"Ich weiß, wie es ist, fremd zu sein" Darum nimmt Maffay Flüchtlinge bei sich auf

Er selbst floh als 14-Jähriger aus Rumänien – darum liegt Rockstar Peter Maffay das Schicksal von Flüchtlingen in Deutschland besonders am Herzen. Vier Familien hat er auf seinem Anwesen in Dietlhofen in Oberbayern aufgenommen.

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Peter Maffay (Archivbild): "Ich kann nachfühlen, wie es ist, wenn man irgendwo hinkommt, wo man als Fremder gilt."

Quelle: Tobias Hase/dpa

Hannover. "Ich kann nachfühlen, wie es ist, wenn man irgendwo hinkommt, wo man als Fremder gilt", sagte Maffay im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört. Vier Familien hat er auf seinem Anwesen in Dietlhofen in Oberbayern aufgenommen. Das sei zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dennoch: Freundschaft teilen und Hilfe anzubieten, damit jemand in Deutschland Fuß fassen kann, seien die Dinge, die heutzutage zählen.

Maffay kritisiert Politiker

Zornig wird der 65-Jährige, wenn Politiker sich einerseits scheuen, das Wort „Obergrenze“ in den Mund zu nehmen, aber gleichzeitig mit anderen Staaten darüber verhandeln, wie sie Europa abschotten können: "Das finde ich ziemlich verlogen."

Maffay war im Juli 2015 für sein soziales Engagement in Hannover mit dem Leibniz-Ring ausgezeichnet worden. Schirmherr Ministerpräsident Stephan Weil sagte, dass es nur wenige in Deutschland gibt, die die Herzen von so vielen Menschen erreichen wie der Sänger.

RND

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