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Phaeno mit neuer Show „Spiel und Bewegung“

Wolfsburg Phaeno mit neuer Show „Spiel und Bewegung“

Bewegungsmangel ist ein häufiges Problem - diesem Phänomen begegnet das Wolfsburger Phaeno mit 21 Spielstationen. Auf witzige Art können die Besucher bis zum November ihren Gleichgewichtssinn erkunden, sich in Fangen und Schießen üben oder um die Wette stampfen.

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Im Phaeno wurde die neue Show „Spiel und Bewegung“ eröffnet.

Quelle: dpa

Springen, stampfen, werfen, balancieren - die neue Sondershow „Spiel und Bewegung“ im Wolfsburger Phaeno ist nichts für Bewegungsmuffel. An 21 Stationen können sich die Besucher von diesem Donnerstag bis zum 20. November so richtig austoben. Dass man dabei auch noch seinen Körper kennenlernt und Spaß hat, sind angenehme Nebeneffekte. „Viele Menschen leiden unter Bewegungsmangel. Die Ausstellung leistet einen originellen Beitrag, um dies zu ändern“, sagt Phaeno-Direktor Wolfgang Guthardt.

Damit verspricht Guthardt nicht zu viel: Mit schnellen Auf- und Ab-Bewegungen auf einem Hocker wird zum Beispiel ein Luftstrom erzeugt, mit dem man einen Ball ins gegnerische Tor pusten soll. Fußball ist ohnehin ein großes Thema der Sonderausstellung, schließlich werden in Wolfsburg einige Spiele der Frauen-WM ausgetragen. An einer anderen Station muss ein Fußball in ein ständig bewegendes Rechteck auf einer Leinwand geschossen werden, an einer weiteren Station misst ein Polizei-Radar die Ball-Geschwindigkeit.

„Bei den Spielen sind Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Reaktion, Balance und Koordination gefragt“, erläutert Ausstellungsleiter Davy Champion. Viele der Spiele werden durch elektronische Animationen unterstützt. Es gilt aber auch einfach, über ein Drahtseil zu balancieren oder in einem Rollstuhl geschickt zu manövrieren.

Oft ist auch Teamgeist gefragt. Nur zu dritt ist es zum Beispiel zu schaffen, einen Dampfer auf einer Leinwand durch eine Insellandschaft zu geleiten. Ein Spieler muss durch lautes Rufen in ein Rohr einen Wind erzeugen - Vorsicht, wer zu laut brüllt riskiert einen Sturm! Ein zweiter Spieler muss die Segel mit einem Hebel ausrichten und ein dritter das schnell einlaufende Wasser aus dem Schiffsrumpf pumpen.

Eltern und Kinder hätten zusammen gute Chancen, gegen einen frechen Affen zu gewinnen. Der Affe läuft auf einer großen Leinwand hin und her und wirft Bananen nach unten. Die Menschen müssen auf einem mit Sensoren ausgestatteten Teppich einen Kreis bilden, gemeinsam dem Affen hinterherlaufen und in einem virtuellen Tuch die Bananen auffangen. „Bei jedem Spiel ist auch immer viel Spaß dabei“, verspricht Champion.

Entwickelt wurde die Ausstellung vom finnischen Science Center Heureka. Wolfsburg ist nach Bergen in Norwegen die dritte Stadt, in der die Show zu sehen und zu erleben ist. Nächste Station wird Kuwait sein. Neben der Sonderausstellung gibt es noch mehr als 300 Stationen im Phaeno, an denen naturwissenschaftliche Phänomene spielerisch erkundet werden können.

Mit knapp 250.000 Besuchern pro Jahr ist Museumsdirektor Guthardt sehr zufrieden. „Kurz vor den Sommerferien kommen immer sehr viele Schulklassen“, berichtet er. Grundsätzlich seien die Besucher zwischen 3 und 99 Jahre alt. Neben Kindergeburtstagen würden auch die 2009 eingeführten Gruppenführungen für Senioren gut angenommen.

dpa

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