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Ein schwuler "Bond", warum nicht?

Pierce Brosnan fordert Offenheit Ein schwuler "Bond", warum nicht?

Schon bei Daniel Craig war die Aufregung groß. Zu rau für einen "Bond", hieß es. Macht euch locker, fordert Ex-"Bond"-Darsteller Pierce Brosnan. Er habe kein Problem mit einem schwarzen oder schwulen "Bond".

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Quelle: EPA/ETIENNE LAURENT/dpa

London. Der nächste "James-Bond"-Darsteller könnte nach den Worten von Ex-"007"-Star Pierce Brosnan schwarz oder schwul sein. "Sicher, warum nicht?", sagte der irische Schauspieler dem Männermagazin "Details" auf eine entsprechende Frage. Zwar könne er sich nicht vorstellen, dass "Bond"-Produzentin Barbara Broccoli einen schwulen "Bond" zu ihren Lebzeiten auf die Leinwand lasse. "Aber das wäre interessant zu sehen", sagte Brosnan.

"Lassen Sie uns zunächst mit einem großartigen schwarzen Schauspieler als 'James Bond' beginnen", sagte Brosnan weiter. Idris Elba hätte dazu das Format, schlug der Schauspielstar vor. Der in London geborene 42-jährige Elba hat einen Vater aus Sierra Leone und eine Mutter aus Ghana und wird derzeit als ein Favorit für den Nachfolger des derzeitigen "007"-Darstellers Daniel Craig gehandelt.

Derzeit wird Idris Elba als möglicher "Bond"-Nachfolger für Daniel Craig gehandelt.

Quelle: EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Vor einigen Monaten hatte Ex-"Bond"-Darsteller Roger Moore mit Äußerungen über die Herkunft des zukünftigen "007" für Wirbel gesorgt. Das französische Blatt "Paris Match" hatte den Schauspieler mit den Worten zitiert: "Obwohl 'James' von einem Schotten, einem Waliser, einem Iren gespielt wurde, denke ich, er sollte englisch-englisch sein", sagte Moore demnach. Es sei zwar eine "interessante Idee, aber unrealistisch". Moore erklärte später, seine Äußerungen seien falsch übersetzt worden.

Der Original-"Bond"-Vorlage von Autor Ian Fleming zufolge ist der Geheimagent der Sohn eines schottischen Vaters und einer Schweizer Mutter. Seine frühe Kindheit verbrachte er demnach im Ausland. Mit elf Jahren verwaist lebte er dann bei einer Tante im Südosten Englands und wurde später in Edinburgh ausgebildet.

afp

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