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Verwechslung

Pilzsammlerin stirbt in Braunschweig an Vergiftung


Nach dem Pilzsammeln ist in Braunschweig eine Frau an einer Knollenblätterpilz-Vergiftung gestorben. Das sagte eine Sprecherin des Klinikums am Dienstag. Die „Braunschweiger Zeitung“ hatte gemeldet, die 69-Jährige habe Champignons sammeln wollen, diese aber mit dem giftigen Knollenblätterpilz verwechselt.
© Michael Thomas (Symbolbild)

Nach einem Pilzmahl ist in Braunschweig eine Frau an einer Knollenblätterpilz-Vergiftung gestorben. Die 69-Jährige habe Champignons sammeln wollen, diese aber mit dem giftigen Knollenblätterpilz verwechselt. Die Frau starb am Montag.

Mittlerweile werden drei Patienten mit einer Pilzvergiftung behandelt, teilte Klinikumssprecherin Marion Lenz mit. Während eine Frau über den Berg sei, schwebe ein Pärchen in Lebensgefahr.

„Pilze die man selbst nicht genau kennt, sollte man unter keinen Umständen probieren, da sie tödlich sein können. Es empfiehlt sich immer, vor dem Verzehr den Rat eines Experten einzuholen“, warnte Professor Horst Kierdorf, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Die Gefahr werde dadurch erhöht, dass Gifte bereits wirken, bevor noch die ersten Anzeichen eines Unwohlseins aufträten.

Etwa acht bis zwölf Stunden nach Verzehr käme es plötzlich zu Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, kolikartigen Bauschmerzen und Durchfällen. Spätestens dann sollte die Notaufnahme eines Krankenhauses aufgesucht werden. Wenn möglich, sollte den Ärzten ein Rest der Pilzmahlzeit mitgebracht werden, empfahl Prof. Kierdorf.

dpa

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