Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° stark bewölkt

Navigation:
Pinguin schwimmt 3000 Kilometer in falsche Richtung

Neuseeland Pinguin schwimmt 3000 Kilometer in falsche Richtung

Er dürfte das derzeit wohl einsamste Tier seiner Art sein: Ein junger Kaiserpinguin ist fast 3000 Kilometer in die falsche Richtung geschwommen, bis er schließlich an der Küste von Neuseeland wieder festen Boden unter seinen Flossen hatte.

Voriger Artikel
Bahn entschuldigt sich für vergessenen Stopp in Wolfsburg
Nächster Artikel
George Clooney ist wieder zu haben

Was den Pinguin dazu getrieben hatte, bis nach Neuseeland zu schwimmen, ist unklar.

Quelle: dpa

Wellington. Seltener Besuch in Neuseeland: Ein Kaiserpinguin aus der Antarktis ist mindestens 3000 Kilometer bis an die Kapiti-Küste auf der neuseeländischen Nordinsel geschwommen. Das berichtete die Naturschutzbehörde am Dienstag. Zuletzt war 1967 in Neuseeland ein Kaiserpinguin an Land gesichtet worden. "Ich traute meinen Augen nicht, als ich dieses glitzernde weiße Ding dort stehen sah", berichtete Christine Wilton, die den etwa einen Meter großen Pinguin am Montag bei einem Spaziergang mit ihrem Hund entdeckt hatte.

Mitarbeiter der Naturschutzbehörde identifizierten das Tier später als jungen Kaiserpinguin. Was den Pinguin dazu getrieben hatte, so weit zu schwimmen, ist unklar. Die Behörde rief die Anwohner auf, den Pinguin in Ruhe zu lassen. Er sei in guter Verfassung und werde sicher wieder zurückschwimmen. Kaiserpinguine sind die größte Pinguinart und leben in den Gewässern der Antarktis. Sie werden mehr als einen Meter groß und wiegen bis zu 30 Kilogramm. Sie können 450 Meter tief tauchen und die Luft für elf Minuten anhalten. Kaiserpinguine sind nicht gefährdet. Ihre Zahl wird auf 270.000 bis 350.000 geschätzt.

dpa/frs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bangen um „Happy Feet“
Foto: Der Pinguin hatte sich aus der Antarktis nach Neuseeland verirrt.

Warum der junge Pinguin 3000 Kilometer weit bis nach Neuseeland schwamm, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Sein großes Abenteuer könnte tödlich enden: „Happy Feet“ hat zu viel Sand geschluckt. Überlebt er, könnte er auf einem Eisbrecher heimreisen.

mehr
Mehr aus Panorama
Eine Familie aus Hannover fährt am Bocksberg in Goslar-Hahnenklee Ski.
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.