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Piraten erschießen deutschen Segel-Urlauber

Überfall in der Karibik Piraten erschießen deutschen Segel-Urlauber

Ein deutscher Karibik-Urlauber ist laut mehrerer Medienberichte bei einem Überfall von Piraten ums Leben gekommen. Die Jacht des 48-jährigen Familienvaters wurde offenbar in der Nacht von zwei bewaffneten und maskierten Männern geentert. Auch der Kapitän des Schiffs wurde angegriffen.

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Quelle: dpa/Symbolfoto

St. Vincent. Wallilabou Bay gilt als romantische Ankerbucht. Der malerische Ort an der Küste des karibischen Inselstaates St. Vincent hat es schon zu gewisser Berühmtheit gebracht: Viele Szenen des ersten Teils der Hollywood-Filmreihe "Fluch der Karibik" wurden in Wallilabou Bay gedreht. Doch nun wurde der Ort im Südwesten der Hauptinsel St. Vincent offenbar Schauplatz eines Mordes an einem deutschen Segler. Ein 48-jähriger IT-Manager aus Bayern wurde, so berichteten mehrere Medien, beim Segelurlaub mit seiner Familie von Piraten überfallen und getötet.

Zwei bewaffnete und maskierte Piraten sollen die in der Bucht Wallilabou vor Anker liegende Jacht am Freitag gegen 1.35 Uhr geentert und den deutschen Urlauber erschossen haben. Auch der Kapitän des Schiffs sei schwer verletzt worden. Die Täter entkamen und sollen noch auf freiem Fuß sein.

Sicherheitsvorkehrungen sollen verstärkt werden

Ralph Gonsalves, Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen, äußerte sich laut Berichten örtlicher Medien und der "Main Post" in einer Radioansprache und drückte den Opfern und deren Angehörigen sein Mitgefühl aus. "Ich werde der deutschen Kanzlerin Angela Merkel schreiben, um meine Trauer über das Geschehene auszudrücken", sagte Gonsalves demnach. Zusätzlich kündigte er an, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Region verstärkt werden sollen.

In den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes wird vor sporadischen Raubüberfällen in der Ostkaribik gewarnt. Laut Angaben der Main Post kam es das letzte Mail vor 13 Jahren auf einer Jacht vor St. Vincent zu einem Verbrechen mit Todesfolge.

Die Familie des Opfers wurde laut Angaben der Bild-Zeitung bereits am Montag ausgeflogen. Sie sollen über Martinique und Frankreich nach Deutschland zurückkehren.

zys

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