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Pokemon-Spieler findet Leiche

Überraschender Fund Pokemon-Spieler findet Leiche

Versehentlich in eine Schießübung geraten oder kopfüber ins Wasser fallen – immer wieder sorgt "Pokemon Go" für skurrile Vorfälle. Diesmal hat ein Spieler der App eine Leiche gefunden.

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In Dänemark hat ein Pokemo-Spieler eine Leiche gefunden. (Symbolbild)

Quelle: David Moir

Odense. Auf Pokémon-Jagd hat ein Mann in Dänemark eine Leiche entdeckt. Statt mit seiner Smartphone-App ein virtuelles kleines Monster zu finden, stieß der 49-Jährige an einem Abwasserkanal auf der Insel Fünen auf die Leiche, die nach Angaben der Polizei vom Mittwoch schon länger dort gelegen haben muss.

Nicht der einzige Vorfall

"Es war nicht möglich, Geschlecht, Alter oder Identität festzustellen", teilten die Beamten mit. "Die Leiche hat schon eine Weile dort gelegen und war sehr von Wind und Wetter mitgenommen." Die Ermittler wollen nun herausfinden, ob die Person vermisst ist.

Das Handy-Spiel "Pokémon Go", bei dem per App und Handykamera Monsterfiguren an realen Orten gesammelt werden, hat die Polizei in Dänemark in den vergangenen Tagen mehrfach beschäftigt. So drangen Spieler etwa in fremde Gärten, Schulen und auf Baustellen ein oder spazierten verdächtig lange vor der US-Botschaft in Kopenhagen auf und ab, weil sie dort eines der fiktiven Monster vermuteten.

Pokemon-Fieber erreicht Hannover

Auch in Hannover ist die Pokemon-Begeisterung riesig. Am vergangenen Freitag trafen sich rund 1000 Fans, um bei einer Nachtwanderung gemeinsam auf die Jagd nach den virtuellen Monstern zu gehen. Allerdings ist nicht jeder begeistert von dem Hype um das Spiel: In Nordenham erklärte ein Bibliotheksleiter seine Bücherei zur Pokémon-freien Zone.

Gut 1000 Menschen haben sich am Freitag in der Stadt versammelt um das Smartphone-Game der Stunde, "Pokémon Go", zu spielen.

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dpa/RND/are

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Tödlicher Überfall

Mit dem Hype kommt die Gefahr: Das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" führt immer wieder zu heiklen Situationen. Nachdem eine Frau beim Spiel auf eine Leiche gestoßen war, haben Jugendliche es für diverse Überfälle missbraucht. In Guatemala wurde ein 18-Jähriger nun mit Hilfe der App in einen Hinterhalt gelockt und erschossen. 

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