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Polizei befreit mehr als 200 Tiere aus Wohnung

Frau hielt Katzen und Kaninchen Polizei befreit mehr als 200 Tiere aus Wohnung

In Wiesbaden hat eine Frau mit mehr als 200 Katzen und Kaninchen in einer Drei-Zimmer-Wohnung gelebt. Die Polizei befreite die Tiere am Dienstag aus ihrer Not. Für einige kam die Hilfe zu spät.

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Die Polizei rettete am Dienstag mehr als 200 Katzen und Kaninchen aus einer Wohnung in Wiesbaden.

Quelle: Hessischer Rudnfunk/Hessenschau

Wiesbaden. Die genaue Anzahl der Tiere war am Dienstag zunächst unklar – so viele lebten in der Wohnung in Wiesbaden. "Überall stehen Käfige, überall stehen Kisten. Sehr viele Tiere", sagte die Mitarbeiterin eines Tierheims dem Hessischen Rundfunk. "Diese Mengen, das ist schon traurig." Nachbarn äußerten sich im Fernsehen entsetzt: "Es ist eine Katastrophe, dass erst jetzt jemand kommt."

Zu viele Tiere für ein Tierheim

Wie die Polizei mitteilte, lagen gegen die 42-jährige Bewohnerin mehrere Anzeigen vor, weil sie Katzen und Kaninchen verkauft hatte, die krank gewesen oder später gestorben seien. Bei einigen hätten auch Impfungen gefehlt. Die Polizei ermittelt deshalb wegen Betrugs gegen sie – und nun auch wegen des möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Die Katzen und Kaninchen seien von Polizei und Veterinäramt auf mehrere Tierheime verteilt worden, weil die Einrichtung in Wiesbaden allein überfordert gewesen sei, berichtete der Hessische Rundfunk. Viele Tiere sollen in einem schlechten Zustand gewesen sein. Nachdem die Katzen und Kaninchen abtransportiert waren, sei die Wohnung versiegelt worden. Eine Spezialfirma müsse die verdreckten Zimmer zuerst reinigen, bevor die Räume wieder betreten werden könnten.

wer/dpa

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