Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Polizei entschärft Bombe unterm Auto
Nachrichten Panorama Polizei entschärft Bombe unterm Auto
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:23 07.04.2016
Im thüringischen Obergebra hat die Polizei eine Bombe entschärft, die Unbekannte unter dem Auto einer Frau deponiert hatten. Quelle: dpa
Anzeige
Obergebra

Wie Medien am Donnerstag berichteten, war die Frau am Morgen weggefahren, ohne den Werkzeugkasten unter ihrem Auto zu bemerken. Einem Nachbar sei der Koffer aber aufgefallen, und habe die Polizei alarmiert. Diese evakuierte die umliegenden Häuser und sperrte die Straße ab. Spezialisten des Landeskriminalamtes entschärften dann die Bombe: Nach Angaben des Mitteldeutschen Rundfunks machte ein Roboter mit einer Wasserkanone den Sprengsatz unschädlich.

Die anschließende Untersuchung der Polizei ergab, dass der Koffer einen Spreng- oder Brandsatz enthielt, der zündfähig war. Nähere Angaben zum Sprengstoff machten die Ermittler nicht. Unklar ist, warum der Sprengsatz nicht explodierte. Tatverdächtige gibt es bislang offenbar nicht. Hinweise auf einen politischen Hintergrund oder Ausländerfeindlichkeit liegen der Polizei nicht vor.

Sie hat nach eigenen Angaben auch keine Informationen darüber, dass die Frau vorher bedroht wurde. Die Polizei sucht nun Zeugen, die in den Morgenstunden in Obergebra etwas bemerkt haben.

wer/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wegen geschützter Eidechsenarten könnte sich der Bau der geplanten S21-Schnellstrecke Stuttgart-Ulm erneut verzögern. Die Tiere müssen nun umgesiedelt werden. Keine einfache Aufgabe: Die Echsen dürfen nur zu bestimmten Zeiten im Jahr gestört werden.

07.04.2016

Vor mehr als drei Tagen verschwand der fünfjährige Aref in Hessen. Die Polizei befürchtet, dass er in einem Fluss ertrunken sein könnte. Aber bisher fanden Taucher nur eine Steinplatte in der Größe des Kindes. 

07.04.2016

Ihr Produzent soll sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben - so Kesha. Doch das Gericht in New York will diese Anschuldigungen nicht zulassen.

07.04.2016
Anzeige