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Polizei fahndet nach weiterem Verdächtigen

Terror in Belgien Polizei fahndet nach weiterem Verdächtigen

Zwei Tage nach den Anschlägen in Brüssel wird nach einem weiteren Verdächtigen gefahndet. Der unbekannte Mann hat den Selbstmordattentäter der Brüsseler Metro begleitet. Weiter unklar ist, ob auch Deutsche unter den 31 Toten sind.

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Sicherheitskräfte vor der Metro-Station Maelbeek in Brüssel

Quelle: dpa

Brüssel. Im Zusammenhang mit dem Selbstmordanschlag auf eine U-Bahn-Station in Brüssel fahnden die belgischen Behörden Polizeikreisen zufolge nach einem weiteren Verdächtigen. Ein Vertreter der Polizei sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag, neben dem bereits identifizierten Attentäter Khalid El Bakraoui sei auf Überwachungsbildern ein zweiter Verdächtiger zu sehen, der eine große Tasche bei sich habe.

Den Angaben zufolge ist auf den Bildern zu sehen, wie der Attentäter mit dem Verdächtigen spricht. Er stieg demnach aber nicht mit ihm gemeinsam in den Wagen, in dem er sich dann in die Luft sprengte.

Zuvor hatte der belgische Sender RTBF über den Begleiter des Selbstmordattentäters in der Metro berichtet.

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Bis Mittwochabend identifizierten die Behörden drei von vier Angreifern, die in Verbindung zu den Attentätern von Paris gestanden haben sollen. Zwei polizeibekannte Brüder, Khalid El Bakraoui und Ibrahim El Bakraoui, sprengten sich nach Angaben der belgischen Staatsanwaltschaft am Dienstag im Flughafen und in der U-Bahn in die Luft.

Mehrere Deutsche unter den Verletzten

Der dritte Selbstmordattentäter sei der Bombenbauer Najim Laachraoui, verlautete am Mittwoch aus Polizeikreisen. Nach dem vierten Mann, dessen Bombe im Flughafen nicht detonierte, wurde am Donnerstag weiter gefahndet. Die Identität des Mannes, der auf dem Bild einer Überwachungskamera eine weiße Jacke und einen Hut trägt, ist noch unklar.

Bei mehreren Anschlägen in Brüssel waren am Dienstag mindestens 31 Menschen getötet worden. Mehr als 300 wurden verletzt. Ob auch Deutsche unter den Todesopfern sind, ist weiter unklar. Das Auswärtige Amt wollte dies am Donnerstag nicht ausschließen. Eine Sprecherin teilte mit, unter den Verletzten seien auch Bundesbürger, darunter mindestens ein Schwerverletzter.

zys/afp/dpa

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