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Kampagne für Flüchtlinge zum Karneval

Polizei gibt Verhaltenstipps Kampagne für Flüchtlinge zum Karneval

Nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht will die Polizei Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz über korrektes Verhalten an Fastnacht aufklären. Unter anderem wird in mehreren Sprachen vor den Risiken von Alkoholkonsum gewarnt und über rechtliche Konsequenzen bei Straftaten aufgeklärt.

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Der Rosenmontagszug 2015 in Mainz: Auch dieses Jahr erwartet die Gutenberg-Stadt Hunderttausende Feierlustige.

Quelle: Christoph Schmidt

Mainz. Kurz vor dem Höhepunkt der närrischen Jahreszeit erläutern Polizisten von Montag bis Mittwoch (1. bis 3. Februar) in vielen Flüchtlingsunterkünften des Bundeslandes mit Infoblättern und Plakaten die Eigenheiten der Narrenzeit.

Auch Dolmetscher für die arabische Sprache sind nach Möglichkeit dabei, wie das Innenministerium in Mainz am Donnerstag mitteilte. Die Polizei der Landeshauptstadt zieht nach eigenen Angaben noch Mitglieder von Fastnachtsvereinen hinzu. Um die Infoblätter und Plakate hat sich das Landeskriminalamt (LKA) gekümmert. Die Auflage der Infoblätter in deutscher, arabischer, englischer und französischer Sprache beträgt laut Innenministerium rund 16.000 Exemplare.

"Zu viel Alkohol kann aggressiv machen"

Im Entwurf heißt es etwa zur Fastnacht: "Frauen und Männer verkleiden sich, singen, tanzen und feiern auf der Straße. Alle Menschen sind herzlich eingeladen mitzufeiern." Dann folgen Tipps: "Zu viel Alkohol kann aggressiv machen. Niemand darf gegen seinen Willen angefasst werden." Und auch Warnungen gibt es: "Die Begehung von Straftaten kann direkte Auswirkungen auf den Aufenthaltsstatuts in Deutschland haben. Täter riskieren das Gastrecht."

Nordrhein-Westfalen bereitet sich ebenfalls auf die Karnevalsfestivitäten. Die Stadt Köln hat kürzlich ein erstes Sicherheitskonzept vorgestellt. Es werden unter anderem dunkle Ecken mit mobilen Beleuchtungsmasten ausgeleuchtet und eine Anlaufstelle für Frauen eingerichtet.

dpa/abr

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