Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Polizei glaubt an Selbstmord bei Roskilde-Festival
Nachrichten Panorama Polizei glaubt an Selbstmord bei Roskilde-Festival
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:23 04.07.2011
Der Todessturz einer Deutschen beim Roskilde-Rockfestival war nach Überzeugung der Polizei Selbstmord. Quelle: dpa
Anzeige
Roskilde/Berlin

„Die 35-Jährige aus Berlin war am Vortag nackt vom 30 Meter hohen Turm einer Schwebebahn gesprungen. Ein von ihr mitgeführter Gegenstand verletzte eine andere Festivalbesucherin leicht.“

„Zeugen haben übereinstimmend beschrieben, wie die Frau über eine Absperrung gestiegen und dann gesprungen ist“, sagte Andersen. Die Obduktion der Toten soll bis Mitte der Woche Aufschluss über möglichen Alkohol- oder sonstigen Drogeneinfluss geben. Man habe den Vater und den Bruder der Toten unterrichtet, teilte die dänische Polizei mit.

Die Veranstalter des Festivals westlich von Kopenhagen gaben an, dass nach Untersuchungen der Behörden keine Sicherheitsvorschriften verletzt worden seien. Alle Benutzer der Schwebebahn hätten je drei Sicherheitskontrollen passieren müssen, ehe sie mit einem Fahrstuhl auf den Turm kommen durften. Dabei seien Besucher unter offensichtlichem Drogeneinfluss abgewiesen worden.

Zu der viertägigen Veranstaltung waren 75.000 Besucher gekommen, davon einige Tausend aus Deutschland.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Als sehr bissig hat sich ein Randalierer beim Schützenfest Sachsenhagen im Kreis Schaumburg gezeigt. Als die Polizei ihn festnehmen wollte, schlug der 46-Jährige seine Zähne so fest in die Hand einer Beamtin, dass diese ins Krankenhaus gebracht werden musste.

04.07.2011

Beim dänischen Roskilde-Rockfestival ist eine Berlinerin aus 30 Meter Höhe vom Turm einer Schwebebahn gestürzt und ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben deute aber nichts auf ein Verbrechen hin.

04.07.2011

Flüchtig geküsst und echt geweint: Albert und Charlene haben in Monaco ein Hochzeitsfest der Superlative gefeiert – und die Braut rührte die Monegassen.

03.07.2011
Anzeige