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Bundesweiter Blitzmarathon – mit Ausnahmen

Jagd auf Temposünder Bundesweiter Blitzmarathon – mit Ausnahmen

In 23 europäischen Ländern nimmt die Polizei Raser ins Visier. Der Blitzmarathon soll helfen, die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Doch nicht alle Bundesländer sind von dem Konzept überzeugt: Sechs Länder lassen den Blitzmarathon ausfallen.

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Tausende Polizisten wollen beim Blitzmarathon am Donnerstag Temposünder aus dem Verkehr ziehen.

Quelle: dpa

Düsseldorf/Berlin/Hamburg. Auf vielen Straßen in Deutschland hat am Donnerstag der bundesweite Blitzmarathon zur Kontrolle von Temposündern begonnen. In 10 der 16 Bundesländer sind seit 6 Uhr Tausende Beamte im Einsatz, um an zahlreichen Kontrollpunkten Geschwindigkeitsmessungen vorzunehmen. Insgesamt zehn Bundesländer beteiligen sich an der Aktion, die vielerorts bis zum späten Abend dauert. Nicht dabei sind Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland. Die Gründe sind unterschiedlich.

In Niedersachsen wird der Besuch von US-Präsident Barack Obama am kommenden Sonntag als Grund angegeben. Zudem steht Innenminister Boris Pistorius (SPD) den verstärkten Geschwindigkeitskontrollen der Polizei grundsätzlich skeptisch gegenüber.

In Rheinland-Pfalz wurde die Blitzaktion im Vergleich mit anderen Themen wie der Terrorgefahr als weniger wichtig eingestuft. Auch die Gewerkschaft der Polizei NRW hält die Einschränkung der personalintensiven Aktion für richtig. Im Saarland wird die Absage mit einer Verdi-Demonstration mit 3000 Teilnehmern am Donnerstag begründet.

International beteiligen sich in diesem Jahr 23 europäische Staaten.

dpa/zys

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