Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Festnahme nach falschem Bombenalarm

Air-France-Flug Festnahme nach falschem Bombenalarm

Nach einem falschen Bombenalarm auf einem Air-France-Flug sind Passagiere und Crew am Montag wohlbehalten in Paris angekommen. Ein früherer Polizist wurde nach der Landung festgenommen.

Voriger Artikel
Live im Radio: Uli Hoeneß spendet 10 000 Euro
Nächster Artikel
Hier müssen Sie ab Dienstag mit Staus rechnen

Die Boeing 777 des Air-France-Fluges 463 wartet am Moi International Airport in Kenia. Die Maschine musste wegen einer Bombenattrappe in Mombasa zwischenlanden.

Quelle: dpa

Paris. Dies teilte die Staatsanwaltschaft von Bobigny bei Paris am Montag mit. Der Passagier sei am Morgen bei seiner Ankunft am Flughafen Charles de Gaulle von der Grenzpolizei vorläufig festgenommen worden. Die Sender BFMTV und France Info berichteten, es handele sich um einen früheren Polizisten. Nähere Angaben machte die Behörde zunächst nicht, sie bestätigte aber die Eröffnung einer Untersuchung wegen Eingriffs in den Luftverkehr und Lebensgefährdung.

Die Passagiere des Air-France-Fluges seien am Morgen auf dem Flughafen Charles de Gaulle gelandet, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft.

Außerplanmäßige Zwischenlandung in Kenia

Flug AF 463 war in der Nacht zu Sonntag auf dem Weg von Mauritius nach Paris außerplanmäßig in Kenia gelandet, nachdem ein Passagier einen verdächtigen Gegenstand in einer Flugzeugtoilette gefunden hatte. An Bord waren 459 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder, sie verließen die Boeing 777 über die Notrutschen. Das Objekt stellte sich später nach Angaben der Fluggesellschaft als eine Bombenattrappe aus Karton, Papier und einer Art Küchenwecker heraus.

Air-France-Chef Frédéric Gagey hatte am Sonntagnachmittag gesagt, es gebe bislang keine Hinweise auf eine Sicherheitslücke auf Mauritius: Das Päckchen enthielt seinen Angaben zufolge keinen Sprengstoff und sei deshalb bei den Kontrollen wohl nicht zu entdecken gewesen. Trotzdem bat die Fluggesellschaft für die nächsten Flüge um zusätzliche Gepäckkontrollen auf Mauritius. Bislang ist nicht bekannt, wer die Attrappe an Bord deponierte.

dpa/are

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.