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Polizist erschießt Hund

Rhodesian Ridgeback war nicht angeleint Polizist erschießt Hund

Ein Polizist hat in einem Berliner Park einen Hund erschossen. Der nicht angeleinte Rhodesian Ridgeback sei auf den Beamten zugerannt, deshalb habe sich der Mann bedroht gefühlt, teilte die Polizei mit. In Boksee bei Kiel erschoss ein Polizist einen Staffordshire-Terrier. Er hatte seine Besitzerin schwer verletzt.

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Ein Ridgeback-Rüde in einem Park: In Berlin ist ein Hund von einem Polizist erschossen worden, nachdem der Rhodesian Ridgeback auf den Mann zugestürmt war.

Quelle: dpa/Symbolbild

Berlin. Ein Hundesitter hatte den Rhodesian Ridgeback und einen zweiten Hund in dem Park Gassi geführt, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag auf Nachfrage sagte. Beide Tiere seien nicht angeleint gewesen, obwohl im Park Leinenzwang gelte. Der Polizist habe den Hundesitter deshalb aufgefordert, die beiden Tiere anzuleinen. Dem sei der Mann aber nur bei dem anderen Hund nachgekommen, trotz mehrfacher Aufforderung durch den Polizisten.

Der Rhodesian Ridgeback sei dann auf den Polizisten zugerannt, und dieser habe sich bedroht gefühlt, sagte die Sprecherin weiter. Ihr Kollege habe seine normale Uniform getragen und sei nicht besonders geschützt gewesen. Er habe den Hund mit seiner Dienstwaffe erschossen.

Sowohl gegen den Beamten, als auch gegen den Hundesitter werde nun ermittelt, um die näheren Umstände zu klären, teilte die Polizei mit. In einer ersten Meldung hatte es geheißen, der Hundehalter selbst sei mit dem Rhodesian Ridgeback im Park gewesen.

Polizist erschießt aggressiven Staffordshire-Terrier

Ein Polizist hat in Boksee bei Kiel einen Hund erschossen, der seine Halterin in der Nacht zum Dienstag angegriffen und mit Bissen schwer verletzt hatte. Der Staffordshire-Terrier sei kurz vor 2.00 Uhr plötzlich völlig ausgerastet und habe die Hundekennerin aus unerklärlichen Gründen in Bein und Gesäß gebissen, teilte die Polizei mit. Die 36-Jährige habe den Hund dann ebenfalls gebissen, um sich vom Biss des Tieres zu befreien, sagte eine Sprecherin. Dann sei es der Frau gelungen, das Tier in der Küche einzusperren.

Ein Untermieter, der im Obergeschoss des Hauses wohnt, hörte die Schreie der Frau und alarmierte die Rettungsleitstelle. Zwei Polizisten wurden nach Boksee geschickt. Nach ihren Angaben verhielt sich der Hund aggressiv und unberechenbar. Wie die Polizei weiter schilderte, bat die Halterin, das Tier zu töten. Daraufhin habe ein Beamter zehn Schüsse auf den Hund abgefeuert, den die 36-Jährige zur Pflege aufgenommen hatte. Die Frau kam zur medizinischen Versorgung in die Kieler Uniklinik.

dpa/wer

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Der erschossene Rhodesian Ridgeback "Danti" beim Spielen am Strand.

Nachdem ein Polizist am Montag einen scheinbar gefährlichen Hund in Berlin erschossen hat, meldet sich nun der Besitzer des Rhodesian Ridgebacks bei Facebook zu Wort. Er beschimpfte den Beamten als "Schwein" und stellte ihn als "offensichtlich überfordert" dar.

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