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Polizei jagt Fassadenkletterer am Trump Tower

Waghalsige Aktion Polizei jagt Fassadenkletterer am Trump Tower

Im 21. Stock war Endstation. In einer waghalsigen Aktion ist ein junger Mann mit Saugnäpfen am Wolkenkratzer von Donald Trump hochgeklettert. Erst nach fast drei Stunden kann die Polizei den 20-Jährigen, der dazu aufrief Trump zu wählen, fassen. Trump selbst reagiert gelassen.

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Mit Saugnäpfen hielt sich der Mann an der Glasfassade fest.

Quelle: dpa

New York. Mithilfe spezieller Saugnäpfe ist ein Mann an der Fassade eines Wolkenkratzers von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hochgeklettert. Der ungesicherte Kletterer schaffte es am Mittwoch von einer Terrasse aus bis zum 21. Stockwerk des Trump Towers, wo ihn die Notfalleinheit der New Yorker Polizei nach fast drei Stunden schließlich fasste. Medienberichten zufolge handelt es sich um einen 20-Jährigen aus dem Bundesstaat Virginia. Der Trump Tower hat 68 Stockwerke.

Trump-Tower wird beschädigt

Im Internet kursierte ein am Vortag hochgeladenes Video, in dem ein junger Mann erklärt, auf das Gebäude an der 5th Avenue in Manhattan klettern zu wollen. Er bittet den Immobilienunternehmer darin um eine "private Audienz, um eine wichtige Angelegenheit zu besprechen". Er habe diesen Weg nur gewählt, um Trumps Aufmerksamkeit zu bekommen. Dann ruft er dazu auf, den Republikaner zum Präsidenten zu wählen. Ob es sich tatsächlich um den Kletterer handelt, blieb zunächst unklar.

Mit Saugknäpfen ist ein Mann in New York an der verglasten Fassade des Trump Tower geklettert. Nach fast drei Stunden konnte ihn die Polizei einfangen - im 21. Stockwerk.

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Die Polizei sperrte während des Einsatzes die Straße an der Kreuzung zwischen Fifth Avenue und Madison Avenue ab. Unten beobachteten Schaulustige das Geschehen. Videos von US-Medien und Augenzeugen zeigten, wie die Polizei vom Inneren des Gebäudes aus in zwei verschiedenen Stockwerken ein Loch durch die Fassade schlug, um den Mann zu fassen. Dabei kam es auch zu mindestens einem gefährlichen Moment, wie dieses Video zeigt.

Auch die außen an einer Seilwinde hängende Vorrichtung zum Fensterputzen wurde mehrfach heruntergelassen. Schaulustige beobachteten, wie der Kletterer sich sehr langsam nach oben fortbewegte und mehrfach seitwärts auswich. Retter breiteten zwei große Luftkissen aus, um den Mann im Fall eines Sturzes vor schweren Verletzungen oder dem Tod zu bewahren.

"Absurder und gefährlicher Stunt"

Nach mehreren Dialogen mit Polizisten am offenen Fenster näherte er sich ihnen schließlich, woraufhin sie ihn ins Gebäude zogen und Medienberichten zufolge ins Krankenhaus bringen ließen. Einem Bericht des "Daily Beast" zufolge wiederholte er bei seiner Festnahme einige der Gedanken, die  im Youtube-Video genannt werden.

"Dieser Mann hat einen absurden und gefährlichen Stunt dargeboten", sagte Michael Cohen, Vizepräsident der Trump-Organisation, laut einem Bericht des TV-Senders ABC. Das Gebäude sei beschädigt worden, und die Rettungskräfte seien unnötigerweise angerückt.

Trump selbst war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in dem Hauptquartier seiner Organisation in dem Wolkenkratzer, sondern auf Wahlkampftour in Virgina. Er schrieb bei Twitter: "Toll gemacht heute von der New Yorker Polizei, die Menschen zu beschützen und den Kletterer zu retten."

dpa/RND/zys

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