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Postbote hortet Tausende Briefe

Polizei findet Post zufällig Postbote hortet Tausende Briefe

Ein Zusteller soll Tausende Briefe in seinem Keller gehortet haben, anstatt sie den Adressaten zu bringen. Insgesamt fand die Polizei Post mit einem Gewicht von etwa einer Tonne.

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Ein Postzusteller aus Mainz soll Tausende Briefe mit einem Gewicht von insgesamt etwa einer Tonne gehortet haben.

Quelle: Bernd Settnik (Symbolbild)

Köln. Die in gelben Postkisten und Umzugskartons verpackten Briefsendungen wurden in der vergangenen Woche nach einem Wasserrohrbruch entdeckt, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. Demnach hatte die Eigentümerin des Gebäudes in Köln-Ehrenfeld die Kisten in einem Kellerraum gefunden, der eigentlich hätte leer sein müssen – die dazugehörige Wohnung ist derzeit nicht vermietet.

Mann hatte im Raum Mainz gearbeitet

Die Hauseigentümerin informierte daraufhin die Polizei. Als tatverdächtig gilt ein 27-Jähriger, der vor Monaten im Mainzer Raum als Postbote gearbeitet hatte und zuletzt nach Köln umgezogen war. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses eingeleitet.

Die überwiegend an Empfänger im Raum Mainz adressierten Briefe wurden dem Polizeisprecher zufolge unterdessen der Post übergeben. Das Unternehmen prüft nun, ob die Sendungen verspätet zugestellt werden können. Das Motiv des 27-Jährigen blieb zunächst unklar.

dpa/afp

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