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Putzfrau wischt Autogramme von Promis weg

Aus Versehen Putzfrau wischt Autogramme von Promis weg

Die Unterschrift eines prominenten Menschen kann sehr viel wert sein – sofern man sie denn erkennt. In Bayern hat eine Putzfrau die Autogramme mehrerer Fußballstars weggewischt. Offenbar dachte sie, es seien Schmierereien von Jugendlichen.

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Mit einem Wisch war alles weg: Eine Putzfrau hat im Vereinsheim des Bayernligisten SpVgg SV Weiden Autogramme prominenter Fußballer entfernt (Symbolbild).

Quelle: Norbert Försterling/dpa

Weiden. Bei der Spielvereinigung Weiden müssen sie stolz gewesen sein – auf das Wappen, auf dem schon so viele Fußballstars unterschrieben hatten. Zum Beispiel der ehemalige Bayern-Trainer Pep Guardiola, der Nationalmannschaftstorwart Manuel Neuer und auch der Ex-BVB-Trainer Jürgern Klopp.

Sie hatten das Wappen eingerahmt. Eine Glasscheibe schützte das wertvolle Bild. "Damit es niemand klaut, haben wir es in den VIP-Raum im ersten Stock gehängt", erzählte Vereinssekretärin Susanne Böhm dem Internetportal onetz.

"Ich hätt' am liebsten geheult"

Wahrscheinlich haben sie es auch gerne gesehen, wenn die Reinigungskräfte hin und wieder mit einem Staubtuch über den Rahmen gingen. Aber irgendjemand hat es übertrieben.

Denn als Sabine Böhm beim letzten Heimspiel zufällig auf das Vereinswappen schaute, bekam sie einen Schrecken: "Die Unterschriften waren weg", berichtete sie. "Ich hätt' am liebsten geheult."

Es will niemand gewesen sein

Sie weiß noch genau, wer alles auf dem Wappen unterschrieben hatte. "Da war der Jürgen Klopp",  erzählte sie dem Bayerischen Rundfunk und zeigte auf das Wappen. "Hier war der Pep Guardiola, der Manuel Neuer, der Frank Ribéry und der Jerome Boateng." Aber jetzt sind sie weg.

Wahrscheinlich hat eine Reinigungskraft die Unterschriften weggewischt. So genau lässt sich das nicht mehr klären, wer der Schuldige ist. "Es kommen verschiedene in Frage, aber im Prinzip wills keiner gewesen sein", erzählte Böhm dem BR.

Ancelotti wäre ein guter Ersatz

Der oder die Schuldige habe wohl gedacht, "dass Jugendliche da oben gefeiert und rumgeschmiert haben", sagte Böhm. Mittlerweile nimmt der Verein die Angelegenheit aber mit Humor. "Wir verputzen Prominente", schreibt die Spielvereinigung auf ihrer Facebookseite und wirbt damit für das nächste Heimspiel.

Und sie versuchen, die Unterschriften wieder zu bekommen. "Wenn wir wieder gegen Bayern spielen, könnten wir die Unterschriften so wieder bekommen", sagte Böhm dem Magazin "jetzt". Nur werden die Bayern nicht mehr von Pep Guardiola trainiert. "Wir wären auch mit Ancelotti zufrieden. Das ist ein guter Ersatz", sagte Böhm."

dpa/RND/wer

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