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Razzia bei den Hells Angels

Flüchtiger Rocker gesucht Razzia bei den Hells Angels

Polizeibeamte haben in Hessen die Wohnungen von sechs verdächtigen Rockern durchsucht. Die Razzia stand in Zusammenhang mit einem flüchtigen Mitglied der Hells Angels, das auf zwei Männer geschossen und sie lebensgefährlich verletzt hatte.

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In Hessen haben Polizeibeamte Wohnungen von Hells-Angels-Mitgliedern durchsucht.

Quelle: dpa

Frankfurt. Erneut Razzia gegen Rocker: Hessische Polizeibeamte haben sechs Wohnungen und Vereinsheime der Hell Angels durchsucht, wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen, Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, am Donnerstag sagte. Bei dem mehrstündigen Einsatz am frühen Mittwochmorgen in Frankfurt und Wölfersheim sei Material sicher gestellt worden. Niesen bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Zu Umfang und Art der beschlagnahmten Gegenstände oder Unterlagen konnte Niesen keine Angaben machen.

Ermittlung wegen Schießerei mit Lebensgefahr

Die Durchsuchung stand im zusammenhang mit laufenden Ermittlungen nach einem flüchtigen Mitglied der Motorradrocker. Gegen den 35-jährigen wird im Zusammenhang mit einer Schießerei am Vatertag ermittelt, bei der zwei Männer zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden. Ein zweiter Tatverdächtiger wurde bereits festgenommen.

In Saarbrücken, wo sich derzeit zwei verfeindete Rockerbanden bekriegen, nahm die Polizei am Mittwoch einen 24 Jahre alten Frankfurter fest. Der Mann ist nach Angaben der Polizei mutmaßlich Mitglied der kurdischen Rockergruppe Bahoz. Er soll eine Straftat gegen die Rockergruppe "Osmanen Germania" geplant haben. Diese Gruppe gilt als türkisch-nationalistisch.

dpa/RND

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