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Tatverdächtiger nach Anschlag auf Kanzleramt tot

Mann nimmt sich offenbar das Leben Tatverdächtiger nach Anschlag auf Kanzleramt tot

Der rechtsextreme Musiklehrer, der nach eigenen Angaben mehrere Brandanschläge auf Regierungsgebäude in Berlin verübt hat, hat sich in der Untersuchungshaft offenbar umgebracht. Das vermeldeten Justizkreise, die den Tod des Mannes bestätigten. Für ein Fremdverschulden gebe es keine Anzeichen.

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Offenbar hat sich der Mann, der Brandanschläge auf diverse Regierungsgebäude verübte, hat sich offenbar in U-Haft umgebracht.

Quelle: dpa/Symbolfoto

Berlin. Ein 48-Jähriger, der eine Serie von Brandanschlägen auf Regierungs-, Parlaments- und andere Staatsgebäude in Berlin gestanden hatte, ist tot. Der Rechtsextremist wurde am Montagmorgen leblos in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis Moabit gefunden, wie die Deutsche Presse-Agentur in Justizkreisen erfuhr. Für ein Fremdverschulden gebe es keine Anzeichen.

Der Musiklehrer hatte nach seiner Festnahme am Donnerstag ein Geständnis abgelegt. Gegen den Verdächtigen war Haftbefehl wegen Brandstiftung in acht Fällen erlassen worden. Ziel der Anschläge waren unter anderem das Bundeskanzleramt, die CDU-Bundeszentrale, das Reichstagsgebäude, das Paul-Löbe-Haus des Bundestags und Schloss Bellevue, der Amtssitz des Bundespräsidenten. Zu größeren Bränden kam es nie, auch wurde niemand verletzt.

dpa

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Serie von Straftaten auf Berliner Staatsgebäude aufgeklärt
Foto: Das Bundeskanzleramt wurde in der Nacht zu Donnerstag Ziel eines Brandanschlages.

Der erste Brandanschlag traf im August 2014 die CDU-Bundeszentrale. Im September war der Reichstag dran, später Bürogebäude des Bundestages und erst in dieser Woche das Bundeskanzleramt. Abgesehen von ein paar Rußflecken blieben die Taten ohne größere Folgen. Nun gab es ein Geständnis.

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