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Endgültiges Aus für Orgasmus-Slogan

Rechtsstreit um Kondomwerbung Endgültiges Aus für Orgasmus-Slogan

Es klang verheißungsvoll, hat sich aber nicht durchgesetzt: Ein Kondomhersteller muss seinen Slogan "entspricht bis zu 21 Orgasmen" von seinen Verpackungen endgültig streichen - das Gericht hat das Urteil auch in zweiter Instanz bestätigt.

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Die Einhorn-Geschäftsführer Waldemar Zeiler (rechts) und Philip Siefer sind mit ihrem Einspruch gescheitert und dürfen den Orgasmus-Slogan nicht mehr verwenden.

Quelle: Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf. Im kuriosen Streit um die Zahl der Orgasmen bei der Nutzung eines Kondoms ist das Düsseldorfer Landgericht bei seiner harten Haltung geblieben. Die Angabe "entspricht bis zu 21 Orgasmen" auf einer Verpackung mit sieben Kondomen sei irreführend und bleibe verboten, entschied das Gericht am Donnerstag. Die Aussage könne zum Mehrfachgebrauch verleiten. Gerade bei Jugendlichen sei die mehrfache Verwendung eines Kondoms einer der häufigsten Fehler.

Die Berliner Firma Einhorn hatte gegen die bereits im August erlassene einstweilige Verfügung Widerspruch eingelegt. Bei dem Satz habe es sich um einen Spaß gehandelt. Auch beim Einmalgebrauch eines Kondoms seien mehrere Orgasmen möglich, wenn man die von Mann und Frau addiere. Auf den Verpackungen werde vor dem Mehrfachgebrauch an anderer Stelle gewarnt. Der konkurrierende Hersteller Fair Squared hatte gegen die Orgasmus-Behauptung geklagt (Az.: 14c O 124/15).

dpa

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