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10:23 01.04.2016
Einer Umfrage zufolge haben 70 Prozent der Deutschen keine Lust auf Aprilscherze. Quelle: Marcus Brandt/dpa
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Hannover

"Til Schweiger als Gaststar bei ARD-aktuell", lautet die heutige Schlagzeile auf der Internetpräsenz der "Tagesschau". Nach Angaben der Nachrichtensendung wagt sich der "Tatort"-Kommissar ins Nachrichtenstudio. Doch schnell wird klar, dass es sich hier um einen Aprilscherz handeln muss. Der Schauspieler habe sich auf die neue Aufgabe als Sprecher mit einem Aussprachetraining bei Chefsprecher Jan Hofer vorbereitet. "Ichnuschljamanchmalso", soll Schweiger gegenüber "tagesschau.de" gesagt haben. Auch in künftigen "Tatort"-Episoden wolle er "von der besseren Artikulation" profitieren, hieß es dort weiter.

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MEERJUNGFRAU-SKELETT: Die Kopenhagener sahen ihre kleine Meerjungfrau am 1. April 2010 als Knochengerüst. Das Bronze-Original war für ein halbes Jahr zur Expo nach Shanghai verschwunden. Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums schrieben in einer Presseerklärung an Dänemarks Nachrichtenagentur Ritzau: "Das Skelett gehört zur Art Hydronymphus Pesci (Nymphenfisch), die Ende des 17. Jahrhunderts ausgestorben ist."

Anders als die "Tagesschau"-Redaktion zeigt sich Deutschland bei Aprilscherzen eher humorlos. In einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov sagten mehr als zwei Drittel der Befragten (70 Prozent), dass sie in diesem Jahr keinen Aprilscherz planen. Nur 15 Prozent wollen demnach jemanden in den April schicken. Der Rest antwortete mit "Weiß nicht" oder machte keine Angaben. Hingegen sagten 60 Prozent der Befragten, dass sie selbst schon einmal auf einen Aprilscherz hereingefallen seien.

Spaghettiernte im Tessin

Diejenigen, die einen Scherz zum 1. April wagen wollen, haben es der Umfrage zufolge vor allem auf die eigene Familie abgesehen. Von ihnen sagten 69 Prozent, dass sie Familienmitglieder ärgern wollten. 56 Prozent wollen demnach Freunde und Bekannte hereinlegen, aber nur 29 Prozent Kollegen. Vor einem Jahr war YouGov zu ganz ähnlichen Ergebnissen gekommen.

Deutlich humorvoller geht es dagegen in den Medien zu. So schickte die sonst für ihre seriöse Berichterstattung bekannte BBC ihre Zuschauer mit einem Bericht über die vermeintliche Spaghettiernte im Tessin in den April. Mit Erfolg: Hunderte fragten im Anschluss an, wo man die Pflanzen kaufen könne ...

dpa/caro/are

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