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Riesen-Nixe badet in Hamburger Binnenalster

Umstrittene Skulptur Riesen-Nixe badet in Hamburger Binnenalster

Eine Riesen-Nixe nimmt ein Bad in der Hamburger Binnenalster. Nach Schwierigkeiten beim Aufbau hat die zwei Tonnen schwere, umstrittene Skulptur nun ihre richtige Position gefunden.

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Eine Riesen-Nixe badet nun in der Hamburger Binnenalster.

Quelle: dpa

Hamburg. Die größte Frau Hamburgs hat seit Dienstag endlich eine passende Badewanne gefunden. „Die Badende“, eine etwa 4 mal 20 Meter große Skulptur des Künstlers Oliver Voss, nahm bei strahlendem Sonnenschein ihre endgültige Position in der Binnenalster ein. Nachdem es beim Aufbau am Montag Probleme mit der Stabilität der Riesen-Nixe gegeben hatte, konnten ihre Einzelteile aus Styropor und Stahl nun doch mit Verspätung am Ballindamm verankert werden. Neun Tage lang wird die überlebensgroße Blondine nun ihr Schönheitsbad in der Binnenalster nehmen.

Schon im Vorfeld war viel über den Aufbau der zwei Tonnen schweren Skulptur diskutiert worden. Das Bezirksamt Mitte war gegen die Installation. Bezirksamtsleiter Markus Schreiber sagte: „In meinen Augen ist die Riesen-Nixe eine Verschandelung für die Stadt. Der wunderschöne Blick über die Alster zum Rathaus wird jetzt verstellt.“ Da aber die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt für Aktionen am Wasser genehmigungsberechtigt ist und zustimmte, konnte Voss seine Blondine doch aufbauen lassen.

„Die Badende“ zog am Dienstag viele Schaulustige an das Ufer der Binnenalster. „Ich war gerade in der Innenstadt unterwegs und wollte bei dieser Gelegenheit einen Blick auf die Figur werfen“, sagte eine Passantin. „Ich finde die Aktion super. Klar werden sich manche daran stören, so ist das immer.“ Auch ein italienischer Tourist, der mit seiner Frau ums Wasser spazierte, erklärte: „Ich persönlich finde, dass es eine gute Idee ist, aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden.“ Bruni Teresio, der ein Restaurantschiff auf der Alster betreibt, hat gemischte Gefühle: „Es ist mal was anderes. Aber ich glaube nicht, dass deswegen mehr Gäste in mein Restaurant kommen, für mich also eher uninteressant.“

Initiator Voss ist nach wie vor von seiner Kunstinstallation überzeugt. „Ich möchte den Hamburgern damit eine Freude machen“, sagte er. „Und das funktioniert auch. Viele Leute, die hier vorbeikommen und die Figur sehen, lächeln.“

dpa

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