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Rihanna vs. "Pokémon Go"

Spielverbot auf Konzerten Rihanna vs. "Pokémon Go"

"Pokémon Go" hat jetzt eine mächtige Gegnerin: Sängerin Rihanna will, dass sich ihre Fans bei Konzerten auf die Musik konzentrieren – und nicht auf ihre Smartphones. Deswegen gilt nun für ihre Konzerte ein Monster-Jagd-Verbot.

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Rihanna schimpft über Pokémon-Go-Jagd auf ihren Konzerten.

Quelle: dpa

Lille. "Ich will nicht sehen, wie ihr euren Freunden oder Freundinnen schreibt. Ich will nicht sehen, dass ihr hier irgendwelche Pokémon fangt", sagte Weltstar Rihanna ("Work") US-Medienberichten vom Sonntag zufolge bei ihrem Gig im französischen Lille. Die Fans jubelten Rihanna daraufhin zu, wie auf einem Video zu sehen ist.

Bei der App  "Pokémon Go", die in den vergangenen Wochen einen weltweiten Ansturm ausgelöst hat, begeben sich die Nutzer in der realen Welt auf die Suche nach virtuellen Monstern. Auf der Jagd nach den Figuren sind manche Spieler dabei so in das Spiel vertieft, dass sie kaum etwas von ihrem Umfeld wahrnehmen.

Pokémon-Verbot sorgt für Schmunzeln

Auf Twitter reagierten die Nutzer über das Verbot eher amüsiert. "Wir haben #Pokémon gefunden, Pardon, 'We found love in a hopless place'", schreibt ein Nutzer und deutet auf Rihannas Hit, das übersetzt "wir fanden Liebe an einem hoffnungslosen Ort" bedeutet.

"Dieses "Pokémon Go"-Fieber gerät langsam außer Kontrolle", scherzt ein anderer Nutzer. Er hatte ein älteres Bild von der Sängerin umgeben von Menschen, die sie fotografierten, gepostet. Heute könnte man tatsächlich denken, dass sie gar nicht Rihanna vor der Linse haben, sondern auf Monster-Jagd sind.

In Hannover wurden wegen des Spiels schon mehrere Platzverweise erteilt. Unter anderem dürfen Pokémon-Fans nicht mehr am Maschpark auf Monster-Jagd gehen.

dpa/RND

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