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Taxi auf Reeperbahn mit Schüssen durchsiebt

Rocker schwer verletzt Taxi auf Reeperbahn mit Schüssen durchsiebt

Ein Rocker ist an der Hamburger Reeperbahn durch Schüsse schwer verletzt worden. "Der Mann saß in einem haltenden Taxi, als das Feuer eröffnet wurde", sagte ein Sprecher der Polizei. Auch zuvor soll es auf der Straße zu massiven Attacken gekommen sein.

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Die Polizei nahm nach der Attacke auf der Hamburger Reeperbahn mehrere Personen fest.

Quelle: dpa

Hamburg. "Das Taxi sieht aus wie ein Sieb", sagte der Sprecher weiter. Wie viele Schüsse genau abgefeuert wurden, war noch unklar. Es gab mehrere Festnahmen. Die Beamten stellten auch Autos sicher. Eine Mordkommission ermittelt. Auch Fachleute für Kriminalität im Milieu machten sich auf den Weg zum Tatort.

Wie das "Hamburger Abendblatt" in seiner Online-Ausgabe berichtet, seien laut Zeugenangaben rund zwölf Personen, die der Rockergruppe Mongols zugerechnet werden könnten, in dem nahe gelegenen Restaurant "Schweinske" an der Reeperbahn zum Essen gewesen. Mehrere Männer aus der Gruppe hätten das Lokal zum Rauchen kurzzeitig verlassen - dabei seien sie auf der Straße von Unbekannten attackiert worden.

Daraufhin seien die Männer in ein Taxi an der Holstenstraße geflüchtet, wie das Blatt weiter berichtet. Angeblich sollen sie den Fahrer mit einer Schusswaffe bedroht haben, woraufhin dieser die Flucht ergriff. Kurz darauf wurde auf das Fahrzeug aus einem nebenherfahrenden Auto mehrfach geschossen. Wer die Täter sind, ist derzeit noch unklar.

Bei dem Angriff soll dem "Hamburger Abendblatt" zufolge ein Mann schwer am Rücken, im Bereich der Niere, verletzt worden sein. Er wurde unter Polizeischutz in ein Krankenhaus gebracht. Ebenso wie ein Begleiter des Mannes, der sich bei einem Sturz während der Flucht beide Beine gebrochen hat. Eine weitere Person soll durch einen Streifschuss verletzt worden sein. Der Taxifahrer habe laut Polizei einen Schock erlitten und konnte noch nicht vernommen werden.

Kurz darauf soll die Polizei auf der Reeperbahn mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt und auf Waffen untersucht haben. Zudem seien mehrere Personen festgenommen worden, unter anderem auch Personen, die den Hells Angels zugerechnet werden könnten. Ob diese etwas mit dem Angriff zu tun haben, sei noch völlig unklar.

dpa/so

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