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Rollstuhlfahrer muss im Wald übernachten

Auf Feldweg festgefahren Rollstuhlfahrer muss im Wald übernachten

Ein schwerbehinderter Mann ist mit seinem Rollstuhl im weichen Boden eines Waldes steckengeblieben – allein kam er nicht mehr weg, er musste die Nacht im Freien verbringen. Aber er hatte Glück im Unglück.

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In Hessen ist ein schwerbehinderter Mann mit seinem Rollstuhl im weichen Boden steckengeblieben – er musste die Nacht im Wald verbringen.

Quelle: Thomas Frey/dpa/Symbolbild

Rotenburg. Erst am nächsten Morgen sei der 56-jährige Mann von einem Waldarbeiter entdeckt worden, berichtete die Polizei am Mittwoch. Er sei mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht worden. Die alarmierte Polizeistreife besorgte noch wichtige Medikamente in der Wohnung des Mannes und kümmerte sich zudem um zwei Hunde, die der Rollstuhlfahrer dabei hatte. "Glücklicherweise herrschten in dieser Nacht keine Frosttemperaturen", berichtete die Polizei.

Der alleinstehende Mann war am Sonntagabend mit seinen zwei Hunden auf dem Feldweg im osthessischen Rotenburg an der Fulda unterwegs gewesen. Aus Unachtsamkeit kam er in einem Waldstück zu dicht an den Wegesrand und blieb im aufgeweichten Erdreich stecken. Aus eigener Kraft konnte er sich nicht mehr befreien. In dem Gebiet gibt es kein Mobilfunknetz.

dpa

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