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Rollstuhlfahrer will Schadenersatz von Novartis

Klage vor Gericht Rollstuhlfahrer will Schadenersatz von Novartis

Ein zum Röntgen verwendetes Kontrastmittel soll sich bei Jon Sweeny nicht abgebaut haben, der Mann sitzt nun im Rollstuhl. Von dem Pharamaunternehmen Novartis fordert er vor Gericht Schadenersatz und Schmerzensgeld.

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Philadelphia. Schadensersatzklage gegen den Pharma-Konzern Novartis: Jon Sweeny gibt einem für Diagnose-Zwecke entwickelten Farbstoff des Schweizer Unternehmens die Schuld daran, dass er im Rollstuhl sitzt. Der heute 56-Jährige hatte sich vor über 40 Jahre beim Sport eine Wirbelsäulenverletzung zugezogen. Beim Röntgen war damals das Mittel „Pantopaque“ als Kontrastmittel verwendet worden. An den Langzeitfolgen davon leidet er laut Klageschrift bis heute.

Sweeny spürt seine Beine nicht mehr

Zwar war die Wirbelprellung und leichte Gelenkverschiebung schnell wieder geheilt, dafür bekam er aber einige Jahre später plötzlich ein für die Ärzte unerklärliches Taubheitsgefühl in den Beinen, das immer schlimmer wurde und ihn schließlich bewegungsunfähig machte. Mehrfach ist er bereits operiert worden, immer ohne Erfolg.

Gutachten bestätigen Novartis Kontrastmittel als Ursache

Gutachten, die er in Auftrag gab, haben laut Klage ergeben, dass das eine Folge des Kontrastmittels ist, das sich in seinem Wirbelsäulen-Kanal nicht abgebaut habe. Dafür macht er den Hersteller-Novartis verantwortlich und verlangt Schadenersatz für alle medizinischen Kosten, die ihm entstanden sind, und Schmerzensgeld.

Dierk Sinderman

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