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Extremist wollte Charles und William töten

Mordplan im Königreich Extremist wollte Charles und William töten

Er fühlte sich wegen seiner roten Haare gesellschaftlich ausgegrenzt und wollte deshalb den Weg frei machen für Prinz Harry als neuen britischen König. Wegen seiner Anschlagspläne auf Prinz Charles und Prinz William wurde ein 37-Jähriger am Montag von einem Gericht verurteilt.

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Sie waren im Visier des "rothaarigen Extremisten": Der britische Thronfolger Prinz Charles und sein Sohn Prinz William.

Quelle: Clarence House/dpa

London. Es ist ein ungewöhnlicher Fall, mit dem sich die Richter in Großbritannien befassen mussten. Ein Rechtsextremist wurde wegen aufgedeckter Anschlagspläne auf Prinz Charles und Prinz William schuldig gesprochen. Es handelt sich um Mark Colborne, der sich wegen seiner roten Haare ausgegrenzt fühlt. Deshalb bezeichnet er sich selbst als "rothaarigen Extremisten".

Richter John Bevan sprach von einem "sehr sonderbaren" Fall mit einer "sehr sonderbaren Person". Das Strafmaß soll am 3. November verkündet werden. Colborne hatte sich mit dem norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik verglichen und auf seinem Laptop über seine Pläne zum Mord am britischen Thronfolger Charles und dessen Sohn William geschrieben.

Bücher zur Herstellung tödlicher Giftstoffe

Sein Ziel war es demnach, dass Charles' zweitgeborener, rothaariger Sohn Harry – die Nummer fünf in der britischen Thronfolge – neuer König wird. "Ich will, dass sie meine Verwandlung von der armen rothaarigen Minderheit, die ständig schikaniert wird, zu einem völlig verwandelten militärischen Terroristen sehen", schrieb Colborne.

Der 37-Jährige informierte sich im Internet über den Bau von Sprengsätzen und besaß Bücher mit Anleitungen zur Herstellung tödlicher Giftstoffe. Nachdem sein Halbbruder die Hasstiraden sowie Chemikalien entdeckt hatte, wurde Colborne im Juni vergangenen Jahres festgenommen. Colborne argumentierte zu seiner Verteidigung, seine Einträge seien lediglich "wütende Tiraden" gewesen, zu denen er sich habe hinreißen lassen, als er seine Medikamente zur Behandlung von Depressionen abgesetzt habe.

afp

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