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Russisches Marineschiff nahe Istanbul gesunken

Fregatte „Liman“ Russisches Marineschiff nahe Istanbul gesunken

Das russische Aufklärungsschiff „Liman“ ist nach einer Kollision mit einem Viehfrachter Leck geschlagen und anschließend gesunken. Die Crews beider Schiffe konnten gerettet werden.

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Die Fregatte „Liman“ ist am Donnerstag nahe Istanbul nach einer Kollision gesunken. Der Aufklärer ist Teil der Schwarzmeerflotte.

Quelle: imago

Istanbul. Ein Aufklärungsschiff der russischen Marine ist im Schwarzen Meer nahe Istanbul mit einem Frachter zusammengestoßen und gesunken. Alle 78 Besatzungsmitglieder der russischen Fregatte „Liman“ befänden sich ebenso in Sicherheit wie die Crew der „Youzarsif H“, teilte die türkische Küstenwache mit. Wie es zu der Kollision kommen konnte, war zunächst unklar.

Die „Youzarsif H“, die unter der Flagge von Togo unterwegs war, hatte Vieh an Bord. Angaben über die Tiere wurden zunächst nicht gemacht.

Die Fregatte sank durch ein Loch in der Steuerbordseite

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, bei der Kollision sei der „Liman“ ein Loch in die Steuerbordseite geschlagen worden. Zu dem Unfall sei es am Donnerstagmittag rund 40 Kilometer nordwestlich der Bosporus-Meerenge von Istanbul gekommen.

Die „Liman“ ist Teil der Schwarzmeerflotte der russischen Marine. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, dass sich das Schiff im Winter größtenteils im Mittelmeer vor der Küste Syriens aufgehalten habe, ehe sie ins Schwarze Meer zurückgekehrt sei, um Nato-Übungen zu beobachten.

Von RND/dpa

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