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SEK-Einsatz gegen arabischen Familienclan

Berlin SEK-Einsatz gegen arabischen Familienclan

Für einen Auftragsmord und einen spektakulären Raubüberfall auf ein Luxuskaufhaus soll ein mutmaßlich krimineller arabischer Familienclan verantwortlich sein. Bei einem Großeinsatz der Polizei in Berlin wurden sechs Männer festgenommen.

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Bei einem Großeinsatz gegen eine mutmaßlich kriminelle arabische Großfamilie in Berlin hat die Polizei fünf gesuchte Männer festgenommen.

Quelle: Gregor Fischer/dpa

Berlin. Bei einem Großeinsatz gegen eine mutmaßlich kriminelle arabische Großfamilie in Berlin hat die Polizei sechs mit Haftbefehl gesuchte Männer festgenommen, wie Polizeisprecher Stefan Redlich sagte. Die Ermittler hatten am frühen Dienstagmorgen zunächst fünf Männer gefasst, während der sechste offenbar noch gesucht wurde. Der Einsatz erfolgte unter anderem wegen eines nicht näher bezeichneten Auftragsmordes im kriminellen Milieu und eines spektakulären Raubüberfalls auf das Luxuskaufhaus KaDeWe.

Bei Durchsuchungen von 14 Wohnungen und Geschäften in den Stadtteilen Neukölln, Hermsdorf und Lankwitz wurden außerdem Schmuck, Bargeld, eine Schusswaffe und ein Porsche sichergestellt.

Bei einem Großeinsatz gegen eine mutmaßlich kriminelle arabische Großfamilie in Berlin hat die Polizei fünf gesuchte Männer festgenommen.

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Bei dem Überfall im Dezember 2014 auf das KaDeWe hatten fünf Männer Uhren sowie Schmuck im Wert von 817 000 Euro erbeutet. Sie zerschlugen Vitrinen und erbeutete Schmuck und Uhren im Wert von 817 000 Euro. Drei Männer im Alter von 26, 27 und 29 Jahren müssen sich deshalb derzeit vor dem Landgericht Berlin verantworten. Ein 27-Jähriger hat die Beihilfe gestanden. Ob unter den jetzt Festgenommenen weitere Tatbeteiligte sind, ist noch unbekannt. Ermittelt wird auch wegen eines Auftragsmordes und illegalen Waffenbesitzes. Im Falle des Auftragsmordes soll es sich um Anstiftung dazu handeln. Näher wollte sich der Polizeisprecher wegen der laufenden Ermittlungen nicht äußern. Es gehe dabei aber nicht um den Mord an einem 43-jährigen, der im März durch eine Autobombe auf der Bismarckstraße in Charlottenburg ums Leben gekommen war.

An dem Einsatz in den frühen Morgenstunden waren 220 Beamte beteiligt, darunter 60 Kräfte des Spezialeinsatzkommandos. Für sechs Männer im Alter von 20 bis 56 Jahren lagen Haftbefehle der Staatsanwaltschaft vor.

dpa

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