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Sarah Connor nimmt Flüchtlinge bei sich auf

Familie mit fünf Kindern Sarah Connor nimmt Flüchtlinge bei sich auf

Bei Popstar Sarah Connor ist es zuhause etwas enger geworden: Die Sängerin hat in ihrem Haus in Berlin eine Flüchtlingsfamilie aufgenommen, wie Connor nun bestätigte. Ein Vorbild wolle sie nicht sein, erklärt Connor.

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Hat eine syrische Mutter mit ihren fünf Kindern in ihrem Haus aufgenommen: Sarah Connor.

Quelle: dpa

Berlin. Sängerin Sarah Connor (35, "Wie schön du bist") hat eine syrische Flüchtlingsfamilie bei sich zu Hause aufgenommen. "Ich maße mir nicht an, ein Vorbild zu sein. Ich kann verstehen, dass nicht jeder Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann oder will", schreibt die in Berlin lebende Musikerin in einem Essay in der Wochenzeitung "Die Zeit". "Aber was sich jeder erlauben kann, ist, ein bisschen Wärme, Nähe, Trost und Liebe zu spenden, ohne sich fürchten zu müssen."

Druck vom Boulevard

Eine 39-jährige Frau aus Aleppo lebe seit über vier Wochen zusammen mit ihren fünf Kindern in der Einliegerwohnung in ihrem Haus, so Connor.

Schauspieler Til Schweiger hat's vorgemacht, nun folgen immer mehr Promis seinem Beispiel: In Deutschland prägen die Stars nicht nur mediale Flüchtlingsdebatten, viele packen auch richtig mit an. Welche Promis sich wirklich engagieren, sehen Sie in der folgenden Bildergalerie.

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Sie habe eigentlich nicht vorgehabt, dies öffentlich zu machen, schreibt die 35-Jährige, die selbst Mutter von drei Kindern ist. "Doch Boulevardmedien haben es nun getan", schreibt Connor und bezieht sich damit auf das Magazin "Closer", das am Mittwoch über den Fall berichtet hatte.

Connor ergreift nun selbst die Initiative: Sie erzähle die Geschichte lieber selbst, um die syrischen Flüchtlinge und ihre eigene Familie "vor Spekulationen, Gerüchten und womöglich auch Anfeindungen zu schützen".

Ein Geheimkonzert des Radiosenders ffn mit der Pop-Sängerin Sarah Connor am Springhorstsee in Kleinburgwedel blieb eine Exklusivveranstaltung für ganze 70 ffn-Hörer.

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Sie bitte darum, die Privatsphäre der Gastfamilie zu respektieren. "Ich habe keine Ahnung, wie und ob unser Land diese Herausforderung meistern wird", so Connor in dem Essay. Sie habe keine politische Lösung, und auch sie sei besorgt. "Aber ich kann nicht so tun, als wüsste ich nicht von dem Leid der Menschen, die hier Zuflucht suchen."

Sarah Connor hatte sich auch schon zuvor für Flüchtlinge eingesetzt. Seit September ist sie etwa mit anderen deutschen Prominenten in einem Video der Initiative "Recht auf Menschenrecht" zu sehen. Mehrere Prominente aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik posieren auf den Fotos mit Pappkartons, auf denen die Menschenrechte der Vereinten Nationen zu lesen sind.

Sarah Connor trägt ein Schild, dass Artikel 3 zeigt. "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person", ist dort zu lesen. Das Foto hat die Sängerin in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter verbreitet - und dafür viel Lob, aber auch vereinzelte Kritik geerntet.

dpa/zys

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