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Schlammlawine legt Bahn-Fernverkehr lahm

Bahnstrecke Dresden-Prag Schlammlawine legt Bahn-Fernverkehr lahm

Ein folgenreicher Erdrutsch beeinträchtigt die Bahnstrecke Dresden-Prag. Auf 150 Meter Länge war eine Schlammlawine auf die Schienen gerutscht. Anschließend fuhr ein Güterzug in die Geröllmassen und entgleiste. Wie lange die Sperrung dauert, ist noch unklar.

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Am Montagabend war während eines Unwetters Geröll auf einer Breite von rund 150 Metern auf die Schienen gerutscht.

Quelle: dpa

Schmilka. Nach einem Erdrutsch nahe dem sächsischen Schmilka ist die Bahnstrecke zwischen Dresden und Prag gesperrt. "Ein Güterzug fuhr am Montagabend in die Geröllmassen und entgleiste im vorderen Bereich der Lok", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstagmorgen in Pirna. Der Fernverkehr steht seit dem Abend still.  Die Strecke werde wahrscheinlich erst im Lauf des Dienstags wieder frei sein, hieß es.

Bahn setzt Busse ein

Bis dahin umfahren Busse die Unglücksstelle, wie die Deutsche Bahn mitteilte. "Zunächst wird die Lok wieder auf die Gleise gesetzt", erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Danach werde das Geröll entfernt. Der Zug muss vielleicht weggeschleppt werden. Das stand am frühen Morgen noch nicht fest.

Ein kleiner Erdrutsch, keine Verletzten - aber enorme Auswirkungen auf den internationalen Bahnverkehr: Ein Unwetter hat die Züge zwischen Prag und Dresden gestoppt.

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Geprüft wird auch, ob die Gleise beschädigt wurden. Der Erdrutsch könne eine Folge des Unwetters sein, hieß es. "Die genaue Ursache ist aber noch unklar", betonte der Sprecher. Über Sachsen tobten am Abend heftige Gewitter. Die Rettungskräfte kamen mit einem Großaufgebot in den kleinen Ort an der Elbe.

150 Meter lange Schlammlawine

Das Geröll war gegen 20.00 Uhr auf einer Breite von 150 Metern auf die Schienen gerutscht. "Von Verletzten ist nichts bekannt", sagte der Bahnsprecher weiter. Angaben zum Sachschaden gab es nicht.

dpa/RND/zys

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