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Tornado trifft Kleinstadt in Thüringen

Erhebliche Schäden Tornado trifft Kleinstadt in Thüringen

Binnen 48 Stunden hat in Deutschland erneut ein Tornado für Verwüstungen gesorgt. Nachdem Anfang der Woche eine Stadt in Baden-Württemberg von den Natur-Phänomen heimgesucht wurde, traf es nun eine Kleinstadt in Thüringen. Rund 50 Häuser wurden beschädigt.

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Nun hat ein Tornado in einer Kleinstadt in Thüringen für Schäden gesorgt.

Quelle: dpa

Ellrich. Tornados gelten - anders als viele vermuten - als gar nicht so selten in Deutschland. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bilden sich bundesweit pro Jahr dutzende dieser rotierenden Luftwirbel. Weil davon im Durchschnitt aber nur zehn eine größere Zerstörungskraft erreichen, tauchen sie in den Medien eher seltener auf.

Mehrere Dächer abgedeckt

Im Jahr 2016 ist das anders. Gerade in den vergangenen Wochen häufen sich die Berichte über Windhosen. Nachdem in den vergangenen Wochen über Hamburg, Ostwestfalen, Schleswig-Holstein und  bei Hannover entsprechende Naturphänomene gesichtet und mitunter auch fotografiert oder gefilmt wurden, setzt sich die Reihe fort.

Am Montagabend wütete ein Tornado in der Kleinstadt Bad Waldsee in Baden-Württemberg - nun sorgte das Phänomen in einer Kleinstadt in Thüringen für erhebliche Schäden. An etwa 50 Häusern in Ellrich wurden die Dächer teilweise abgedeckt, wie die Polizei in Erfurt am Donnerstag mitteilte. Mehrere Straßen waren betroffen. Eine Schadenssumme wurde zunächst nicht genannt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Rettungskräfte gab es keine Verletzten.

Die Windhose war am Mittwochnachmittag durch die Kleinstadt gefegt. Die Feuerwehr war bis in den Abend mit den Aufräum- und Sicherungsarbeiten beschäftigt.

So entstehen Tornados

Solche Wirbelstürme können bei extremen Temperaturunterschieden entstehen, wenn sich große Gewitterwolken über einer Schicht aufgeheizter Luft bilden. Hinzu kommen starke Winde, die mit der Höhe ihre Richtung ändern. Die Kaltluft stürzt von oben herab, eine Warmluft-Säule schraubt sich immer schneller nach oben.

Dieser Luftschlauch kann einen Durchmesser von mehr als einem Kilometer und Windgeschwindigkeiten von mehreren hundert Kilometern pro Stunde erreichen. Wo er auf den Boden trifft, reißt er alles in die Höhe. Häuser stürzen ein, Autos wirbeln durch die Luft. Zieht der Tornado über Land ist auch von Windhose die Rede, zieht er über große Gewässer von Wasserhose.

rnd/zys/dpa

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