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Berliner Schüler und Lehrerin unter den Opfern

Anschlag in Nizza Berliner Schüler und Lehrerin unter den Opfern

Beim Anschlag von Nizza sind auch zwei Schüler und eine Lehrerin aus Berlin gestorben. "Wir sind zutiefst bestürzt", erklärte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann am Freitag.

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Rosen vor dem Gelände der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule in Berlin: Nach dem Terroranschlag in Nizza werden zwei Schülerinnen und eine Lehrerin aus Berlin vermisst.

Quelle: Rainer Jensen/dpa

Berlin. Das Bezirksamt von Berlin-Charlottenburg hat den Tod von zwei Schülern und einer Lehrerin beim Anschlag in Nizza bestätigt. "Wir sind zutiefst bestürzt", erklärte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann am Freitag. Aus der Mitteilung ging nicht hervor, ob es sich um Schülerinnen oder Schüler handelte.

Zuvor hatte die Paula-Fürst-Schule in Berlin berichtet, dass zwei Schülerinnen und eine Lehrerin vermisst werden. Schon in der Nacht habe die Schule in Frankreich eine Vermisstenanzeige aufgegeben. In der Schule wurde am Freitag ein Trauerraum eingerichtet.

Zum Zeitpunkt des Anschlags befanden sich 28 Schülerinnen und Schüler der Schule in der Stadt. Auf die Frage nach möglichen Opfern sagte Schulrätin Ilse Rudnick: "Ich möchte darüber noch nicht reden, weil die Betroffenen müssen erst informiert werden." Laut Rudnick waren die Schüler seit Montag auf Kursfahrt in Nizza.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte: "Wir müssen leider auch davon ausgehen, dass Berliner unter den Opfern sind." Die Gedanken seien in diesen Momenten bei all den Familien, die diese Stunden in Ungewissheit und Sorge um ihre Angehörigen erleben. "Wir werden alles tun, um möglichst schnell Klarheit zu gewinnen", sagte Müller.

Insgesamt hielten sich Klassen von sechs Berliner Schulen in Nizza auf. Fünf Schulen gaben mittlerweile Entwarnung. Aus München sind außerdem 18 Schüler eines Gymnasiums mit ihren Lehrern in der französischen Stadt. "Wir sind heilfroh, dass alle wohlauf sind", sagte der Leiter des Münchener Gymnasiums der "Abendzeitung München".

dpa/RND/zys/wer

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