Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter

Hamburg/Berlin

Vatikan unterstützt Entschuldigung für Missbrauchsfälle

Der Vatikan unterstützt die scharfe Verurteilung des sexuellen Missbrauchs von Schülern an drei Jesuiten-Gymnasien in Deutschland. Die Führung der katholischen Kirche sehe die Bitte um Entschuldigung, wie sie der deutsche Jesuiten-Chef Stefan Dartmann in dem Missbrauchsskandal vorgebracht hat, als „umfassend“ an, erklärte Vatikan-Sprecher Pater Ciro Benedettini am Dienstag.

Der Missbrauchsskandal an einer Berliner Jesuiten-Schule weitet sich auf Hamburg aus.

Der Missbrauchsskandal an einer Berliner Jesuiten-Schule weitet sich auf Hamburg aus.

© dpa

Er werde sich daher nicht noch in einer eigenen Stellungnahme äußern, sei aber in „völliger Übereinstimmung“ mit dem, was Dartmann dazu gesagt habe.

Dartmann hatte sich am Montag auch im Namen des gesamten Ordens bei den „Opfern von Übergriffen unserer ehemaligen Mitbrüder“ entschuldigt. Er gestand auch ein, dass die Opfer nicht angehört und unterstützt wurden und sagte: „Ich bitte um Entschuldigung für das, was von Verantwortlichen des Ordens damals an notwendigen und genauem Hinschauen und angemessenem Reagieren unterlassen wurde.“

Zwei frühere Lehrer und Jesuiten-Pater haben in den 70er und 80er Jahren rund 20 Schüler am Berliner Canisius-Gymnasium sexuell missbraucht. Außerdem sollen sie für weitere Missbrauchsfälle an Schulen in Hamburg und im Schwarzwald sowie in Einrichtungen in Göttingen, Hildesheim, Chile und Spanien verantwortlich sein.

dpa

Meistgelesene Panorama-Artikel

Anzeige

Aus aller Welt

Testen Sie Ihr Wissen

Videos auf HAZ.de

Videos aus Hannover und aller Welt, Sport, Kino und Boulevard: Mit den HAZ-Videos informieren Sie sich schnell und kompakt.

Anzeige
Leiche bei Kiel vermutet
Foto: Auch am zweiten Tag blieb die Suche nach einem möglichen Opfer der Hells Angels erfolglos.

Mit Spezialsägen arbeitet sich die Polizei auf der Suche nach einer einbetonierten Leiche seit zwei Tagen durch eine Lagerhalle der Hells Angels nahe Kiel. Untersucht wird zudem ein Trafo-Häuschen, das als Folterkammer gedient haben könnte.



Top