Der Missbrauchsskandal an einer Berliner Jesuiten-Schule weitet sich auf Hamburg aus.
Er werde sich daher nicht noch in einer eigenen Stellungnahme äußern, sei aber in „völliger Übereinstimmung“ mit dem, was Dartmann dazu gesagt habe.
Dartmann hatte sich am Montag auch im Namen des gesamten Ordens bei den „Opfern von Übergriffen unserer ehemaligen Mitbrüder“ entschuldigt. Er gestand auch ein, dass die Opfer nicht angehört und unterstützt wurden und sagte: „Ich bitte um Entschuldigung für das, was von Verantwortlichen des Ordens damals an notwendigen und genauem Hinschauen und angemessenem Reagieren unterlassen wurde.“
Zwei frühere Lehrer und Jesuiten-Pater haben in den 70er und 80er Jahren rund 20 Schüler am Berliner Canisius-Gymnasium sexuell missbraucht. Außerdem sollen sie für weitere Missbrauchsfälle an Schulen in Hamburg und im Schwarzwald sowie in Einrichtungen in Göttingen, Hildesheim, Chile und Spanien verantwortlich sein.
dpa
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