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Til Schweiger kämpft gegen Rassismus

Mehr Engagement gefordert Til Schweiger kämpft gegen Rassismus

Er wird nicht müde in seinem Kampf für die gute Sache: Erfolgsproduzent Til Schweiger wünscht sich mehr Engagement gegen Rassismus - auch von den deutschen Medien. Der 52-Jährige hat selbst eine Stiftung gegründet, um Flüchtlingsprojekte zu unterstützen.

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Schauspieler Til Schweiger fordert in einem Interview mehr Engagement gegen Rassismus.

Quelle: Michael Kappeler/dpa

Berlin. Wenn Til Schweiger einen Tag lang Chefredakteur sein könnte, würde er sich engagiert gegen den Fremdenhass aussprechen. Das sagte er am Montagabend in Berlin in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Er wünsche sich, dass die Medien sich stärker für den Kampf gegen Rassismus einsetzten. Mit seinem Engagement für Flüchtlinge hat der 52-Jährige viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen - und war dafür nicht nur gelobt worden. In sozialen Medien war ihm Hass entgegen geschlagen.

Es ist eine Frage der Erziehung

Ende August 2015 gründete der Schauspieler und Regisseur die Til Schweiger Foundation für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dies sei ihm ein ganz persönliches Anliegen. "Ich glaube schon, dass das ein Stück weit Erziehung ist. Denn ich bin von meinen Eltern eigentlich so erzogen worden, dass man sich für Schwächere einsetzen sollte." Das vermittele er auch seinen vier Kindern. "Die haben alle das Herz am rechten Fleck", sagte Schweiger, dessen Actionfilm "Tschiller: Off Duty" derzeit im Kino läuft.

Stiftung sammelt mehr als eine Million Euro

Bisher hat die Stiftung demnach mehr als eine Million Euro für Flüchtlingsprojekte gesammelt. Zu den schon bewilligten Projekten zählt die Mitfinanzierung einer neuen "Arche" in Hamburg-Billstedt sowie eine Kooperation mit der Zeit-Stiftung zur Begleitung von jugendlichen Flüchtlingen durch Lehramtsstudenten. Das größte Vorhaben ist die Unterstützung des Flüchtlingshauses Osnabrück. Dort werden eine Kita aufgebaut sowie Schulungsräume für Sprachunterricht und ein Fitnessraum geschaffen.

dpa

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