Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Erdbeben erschüttert Sumatra

16 Verletzte Erdbeben erschüttert Sumatra

Mitten in der Nacht bebt die Erde auf Sumatra. 16 Menschen werden verletzt, Dutzende Gebäude beschädigt. Die Bewohner verbringen die Nacht im Freien, sie haben Angst vor weiteren Erdstößen.

Voriger Artikel
Tote nach Schüssen an US-Universität
Nächster Artikel
Noch-Ehefrau von Johnny Depp wittert Verschwörung

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Donnerstagmorgen die indonesische Insel Sumatra erschüttert.

Quelle: EPA/ARIFA

Jakarta. Mindestens 16 Menschen sind bei einem Erdbeben in Indonesien verletzt worden. Das Beben der Stärke 6,5 erschütterte am Donnerstagmorgen (Ortszeit) Teile der Insel Sumatra. Nach Angaben der dortigen Behörden wurden mindestens 64 Gebäude beschädigt. Herabfallende Trümmer hätten zwei Menschen schwer verletzt, sagte der Sprecher der indonesischen Katastrophenbehörde, Sutopo Nugroho. Aufgrund der Größe des betroffenen Gebietes und wegen starken Regens sei es schwierig, genauere Informationen zu erhalten, fügte er hinzu.

Menschen rannten aus ihren Häusern

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS vor der Küste etwa 90 Kilometer westlich der Insel. In der Region Pesisir Selatan sei es zu Stromausfällen gekommen, sagte Sutopo. Bewohner von Bukittinggi in der Provinz West Sumatra sagten der Nachrichtenagentur Antara: "Die Menschen rannten aus ihren Häusern und blieben draußen, weil sie Angst vor einem Nachbeben hatten."

Rund um Indonesien bebt häufig die Erde. Der südostasiatische Inselstaat liegt in einer seismologisch aktiven Zone, in der es immer wieder zu Erschütterungen und Vulkanausbrüchen kommt. Im Dezember 2004 löste ein Beben der Stärke 9,1 vor Sumatra einen Tsunami aus. Etwa 230.000 Menschen starben in der Region, darunter auch Touristen aus aller Welt.

dpa/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.