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Zehn Tote bei Erdbeben in Indien

Dutzende Verletzte Zehn Tote bei Erdbeben in Indien

Bei einem Erdbeben im Nordosten Indiens sind mindestens sechs Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Die Erschütterungen waren auch in Myanmar, Bangladesch und Bhutan zu spüren.

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Bei einem Erdbeben im Nordosten Indiens sind mindestens sechs Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden.

Quelle: Manipur Times/afp

Neu Delhi. Der Erdstoß der Stärke 6,7 habe sich am Montagmorgen nahe der Grenze zu Bangladesch ereignet, teilten die Behörden mit. Das Beben habe die Menschen am frühen Morgen aus dem Schlaf gerissen. Selbst hunderte Kilometer entfernt rannten in Bangladesch viele Menschen in Panik auf die Straße. "Es gab Verletzte, aber wir können noch nicht sagen, wie viele es sind, da wir noch auf Berichte aus den ländlichen Gebieten warten", sagte J. Suresh Babu, ein ranghoher Regierungsbeamter des Bundesstaates Manipur.

Offenbar am schwersten betroffen war die nahe des Zentrums des Bebens liegende indische Stadt Imphal. "Fünf Menschen wurden getötet und 33 verletzt", sagte Anurag Gupta von der Katastrophenschutzbehörde. Ein Krankenhausvertreter in Imphal berichtete sogar von mehr als 50 Verletzten. Viele von ihnen hätten Kopfverletzungen oder Brüche an Beinen und Armen erlitten. 

Mann springt aus dem Fenster

Ein weiterer Todesfall wurde aus Bangladesch gemeldet, wo ein Mann offenbar wegen des Bebens einen Herzinfarkt erlitt. Allein in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Dhaka wurden nach Angaben der Polizei 40 Verletzte behandelt. Unter ihnen sei ein Student, der aus Angst aus dem vierten Stock gesprungen sei und sich lebensgefährlich verletzt habe.

Sowohl in Indien  als auch in Bangladesch wurden zahlreiche Häuser zerstört. "Fast alle haben noch geschlafen, als der Stoß kam und uns aus den Betten warf", berichtete der Einwohner Deepak Shijagurumayum per Telefon aus Imphal. "Die Menschen weinten und beteten in den Straßen. Hunderte sind aus Angst vor Nachbeben stundenlang draußen geblieben."

Region von Erdbeben erschüttert

Erst im April hatte ein gewaltiges Erdbeben den angrenzenden Himalaya erschüttert und in Nepal, Indien, China und Bangladesch insgesamt rund 9000 Menschen in den Tod gerissen. Im Dezember und Oktober wurde das Dreiländereck von Afghanistan, Pakistan und Tadschikistan erschüttert.

"Ich habe gemerkt, wie mein Raum sich im Gästehaus der Regierung in Siliguri bewegte", schrieb Handelsministerin Nirmala Sitharaman auf Twitter.

Premierminister Narendra Modi bat Innenminister Rajnath Singh, der ebenfalls gerade in der Region ist, die Situation vor Ort zu beobachten.

dpa/afp

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