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Panorama Selfie kostet Vater, Mutter und Tochter das Leben
Nachrichten Panorama Selfie kostet Vater, Mutter und Tochter das Leben
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15:26 16.08.2016
Schon wieder ist der Versuch eines besonderen Selfies schief gegangen - mit tödlichen Folgen. Quelle: dpa/Symbolfoto
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Islamabad

Ein Selfie-Foto hat drei Mitglieder einer pakistanischen Familie das Leben gekostet. Nach Polizeiangaben stürzte ein elfjähriges Mädchen am Dienstag im Norden des Landes in einen reißenden Fluss, als es an einem Abhang ein Handy-Foto von sich machen wollte.

Kinder müssen Tragödie mit ansehen

Die Mutter sprang hinterher, um das Kind zu retten, wurde jedoch von der Strömung mitgerissen. Daraufhin sprang auch der Vater ins Wasser, ertrank aber ebenfalls. Laut Polizei wurden die Leichen des Mädchens und der Mutter gefunden, nach dem Körper des Vaters werde noch gesucht.

Entsetzte Touristen wurden Augenzeugen des Unglücks in einer Urlaubsregion am Fluss Kunhar nördlich von Islamabad. Auch die neun Jahre alte Tochter und der sechs Jahre alte Sohn des Paares mussten die Tragödie mit ansehen. Die Kinder sollten in die Obhut von Verwandten kommen.

Mehr Tote durch Selfies als durch Haie

Der Siegeszug des Smartphones hat weltweit zu einer Reihe von Selfie-Todesfällen geführt. Im Juli starb ein südkoreanischer Urlauber in Peru, als er bei einem Handy-Selbstporträt in einen Wasserfall stürzte. Eine Woche zuvor war ein 51-jähriger Deutscher an der archäologischen Stätte von Machu Picchu in Peru in den Tod gestürzt, als er für ein Foto an einem Berghang posierte. Ebenfalls im Juli war ein Mann in Nepal beim Versuch gestorben, ein Selfie mit einem wilden Elefanten zu bekommen.

Laut einer Statistik sind 2015 mehr Menschen bei einem Selfie gestorben als durch einen Hai-Angriff. Das ergab eine Auswertung der Nachrichtenseiten Mashable. Sie wertete dafür Blogs und Zeitungsberichte aus. Demnach starben 2015 acht Menschen durch einen Hai-Angriff und zwölf bei einem Selfie.

afp/RND/zys

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