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Simbabwe: Löwenjäger muss nicht vor Gericht

Cecils Tod bleibt ungesühnt Simbabwe: Löwenjäger muss nicht vor Gericht

Drei Monate nach der Tötung des Löwen Cecil in Simbabwe braucht der amerikanische Hobby-Großwildjäger Walter Palmer keine rechtlichen Konsequenzen mehr in Afrika zu fürchten. Umweltministerin Oppah Muchinguri Kashiri erklärte, Palmers Unterlagen seien korrekt gewesen, als er in Hwange Cecil erlegte.

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Simbabwes Löwe Cecil wurde im Juli von einem Trophäenjäger erschossen.

Quelle: dpa

Harare. "Ja, wir haben beschlossen, den Fall zu schließen - er hat unnötige Aufregung verursacht", sagte Kashiri. Die Behörden des Landes hatten zunächst erklärt, sie wollten eine Auslieferung Palmers beantragen. Im Juli hatte der Zahnarzt mit einem örtlichen Jagdhelfer den wegen seiner schwarzen Mähne bekannten Löwen mit einem Trick aus dem Hwange-Nationalpark gelockt und dann erlegt.

Der Fall sorgte weltweit für Aufsehen. Palmer hatte Berichten zufolge im Juli umgerechnet rund 45.000 Euro für die Jagd bezahlt. Außerhalb des Schutzgebietes, in dem die Jagd verboten ist, soll er zunächst mit Pfeil und Bogen auf das Tier geschossen haben. Erst viele Stunden später soll er es mit einem Schuss von seinen Qualen erlöst haben.

Cecils Tod hatte eine scharfe Debatte über Großwildjagd in Afrika ausgelöst.

dpa

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