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Panorama „Simon’s Cat“-Schöpfer zum Weltkatzentag
Nachrichten Panorama „Simon’s Cat“-Schöpfer zum Weltkatzentag
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00:16 10.08.2015
Von Sonja Fröhlich
Simon Tofields Faible für Katzen begann mit neun Jahren, als er zu Besuch auf einem Bauernhof eine Schachtel voller Kätzchen fand. Quelle: privat
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Herr Tofield, heute ist Weltkatzentag – feiern Sie mit Ihren vier Katzen?
Meine Katzen werden wohl feiern, indem sie viel im Garten schlafen. Jess, die schon sehr alt ist, liebt ihr Bett im langen Gras.

Das Internet wird von Katzen beherrscht. Sind Katzenvideos der größte gemeinsame Nenner der globalen Welt?
Menschen lieben es zu sehen, wie sich normalerweise anmutige Katzen durch ihr Verhalten zum Narren machen – und dann neigen sie dazu, den Fehler vertuschen zu wollen. Gerade Katzenbabys können sehr süß sein, und süße Videos werden immer ein großes Publikum haben.

Auf Youtube haben Sie 3,5 Millionen Abonnenten. Sie haben fünf Bücher publiziert und verkaufen haufenweise Geschenkartikel. Dabei sind Ihre Comics ganz simpel gemacht. Warum funktionieren gerade die so gut?
Sie basieren eben auf echtem Katzenverhalten, das ich über viele Jahre bei meinen eigenen Katzen beobachtet habe. Es sind realistische Porträts, die viele Zuschauer an ihre eigenen Haustiere erinnern.

Dabei sind die Katzen stumm.
Doch sie sagen miau und rrrrrr. Und sie maunzen, wenn sie glücklich sind oder Hunger haben. Kaum ein Tier eignet sich so gut für Animationen, kein anderes Tier hat eine derart ausgeprägte Körpersprache. Da braucht man keine Sprechblasen.

Es gab nur einmal einen Hund aus Ihrer Feder. In dem Film „Fed Up“ ist das ein hässlicher, fetter Klops, der an seiner eigenen Dummheit scheitert. Mögen Sie keine Hunde?
Doch, ich mag Hunde. Der Hund in „Fed Up“ basiert auf dem Jack Russell meiner Schwester. Aber Hunde unterscheiden sich deutlich von Katzen, in der Art, wie sie ticken und agieren. Ich liebe es, das in meinen Filmen und Büchern zu zeigen.

Aber auch Katzen sind ja ständig hungrig und wollen Aufmerksamkeit. Was ist der Unterschied?
Katzen gehen oft subtiler und raffinierter in ihrer Annäherung vor, um dich dazu zu bringen, das zu tun, was sie wollen.

Was würden Sie Ihren Katzen sagen, wenn sie Sie verstehen könnten?
Ich würde sagen: „Es ist 6 Uhr morgens – geht zurück und schlaft."

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