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Leichenteile stammen von Peggy

Staatsanwaltschaft bestätigt Leichenteile stammen von Peggy

Die in einem Waldstück in Thüringen gefundenen Knochenreste stammen definitiv von der vermissten Schülerin Peggy. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Gera am Dienstag nach einem DNA-Abgleich mit.

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Nun besteht traurige Gewissheit: Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstagnachmittag, dass die gefundenen Leichenteile von Peggy stammen.

Quelle: dpa

Gera/Lichtenberg. Rechtsmediziner in Jena hatten die Leichenteile untersucht. Bereits am Montag hatten die Ermittler erklärt, dass die Skelettteile "höchstwahrscheinlich" von der seit mehr als 15 Jahren vermissten Schülerin stammen. Peggy war am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Seitdem fehlte von dem Mädchen jede Spur.

Der Fall Peggy: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Am Samstag entdeckte ein Pilzsammler in Thüringen die Knochen – etwa 15 Kilometer vom Heimatort des Mädchens im oberfränkischen Lichtenberg entfernt. In dem Waldstück fanden die Ermittler daraufhin auch mehrere Gegenstände, die auf Peggy hindeuten.

Offen ist, ob das Rätsel um Peggys Tod ganz geklärt werden kann. 2002 hatten die Ermittler einen geistig behinderten Mann als Tatverdächtigen präsentiert. Er habe Peggy ermordet, um zu vertuschen, dass er sie sexuell missbraucht habe, hieß es damals. Der Mann wurde 2004 als Peggys Mörder verurteilt, 2014 jedoch in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen.

dpa/RND

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