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Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zeppelin-Absturz in Hessen

Unglück mit Totem Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zeppelin-Absturz in Hessen

Im Fall des verunglückten Zeppelins in Hessen ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Eine Ursache für den Unfall, bei dem der Pilot in dem brennenden Luftschiff ums Leben kam, ist noch nicht klar. Sabatoge wird aber ausgeschlossen.

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun die Ursache für den Absturz des Zeppelins.

Quelle: dpa

Reichelsheim. Nach dem tödlichen Luftschiff-Absturz in Hessen hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Es seien Ermittlungen aufgenommen worden, da auch ein Mensch ums Leben gekommen sei, sagte ein Sprecher der Behörde in Gießen am Dienstag auf Anfrage. Es werde aber wohl einige Tage dauern, bis sich die Ermittler ein aussagekräftiges Bild von dem Unglück im mittelhessischen Reichelsheim am Sonntagabend gemacht hätten.

Fest stehe bislang nur, dass es keine Hinweise auf Sabotage gebe. „Es gibt auch erste Vermutungen zur Ursache. Ich will mich aber nicht an Spekulationen beteiligen“, sagte Staatsanwalt Klaus Bender. „Zeugen haben von merkwürdig lauten Motorengeräuschen berichtet. Aber ob das ursächlich für den Absturz war, muss geprüft werden.“ Experten von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig wollen nun der Ungewissheit ein Ende machen. Ihre Erkenntnisse seien wichtig für die Bewertung des Unglücks, sagte Bender.

In einem Feuerball ist ein Zeppelin nach einem Werbeflug in Hessen zu Boden gestürzt. Der 52 Jahre alte Pilot verbrannte bei der missglückten Landung am Sonntagabend bei Friedberg. Drei Passagiere konnten sich noch aus der Maschine retten.

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Das Luftschiff ist kein Zeppelin aus der Produktion der Zeppelin Luftschifftechnik GmbH in Friedrichshafen, wie ein Mitarbeiter des Unternehmens betonte. Im Unterschied zu den Luftschiffen vom Bodensee befindet sich seiner Darstellung nach die Technik bei dem abgestürzten Modell unter der Heliumhülle in der Kabine. „Kraftstofftanks und Motor sind auf engstem Raum mit den Passagieren untergebracht“, sagte der Experte. Warum das Luftschiff nach der missglückten Landung zu brennen begonnen hat, konnte er nicht erklären. Bei den Zeppelinen aus Friedrichshafen sei ein ähnlicher Unfall nahezu ausgeschlossen. „Wir haben eine ganz andere Technik.“

Nach einem misslungenen Landemanöver des Luftfahrzeugs war der 52 Jahre alte australische Pilot in dem Werbe-Luftschiff verbrannt. Seine drei Passagiere konnten sich auf dem Wetterau-Flugplatz noch aus der Kabine retten. Das Luftschiff flog im Auftrag des Reifenherstellers Goodyear.

dpa

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