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Starb "Star Trek"-Star wegen Technikfehlers?

Tod von Chekov-Darsteller Anton Yelchin Starb "Star Trek"-Star wegen Technikfehlers?

Der rätselhafte Tod von "Star Trek"-Star Anton Yelchin sorgt für Spekulationen. Im Mittelpunkt rückt das Auto des verstorbenen Schauspielers. Denn der Defekt, der dem 27-Jährigen das Leben gekostet hat, war bekannt. Der Hersteller hatte bereits eine Rückrufaktion gestartet.

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Wurde nur 27 Jahre alt: Schauspieler Anton Yelchin

Quelle: dpa

Los Angeles. Der Tod von Schauspieler Anton Yelchin am Sonntag hat viele betroffen gemacht. Nun sind weitere Details über die Ursache des Unglücks herausgekommen, bei dem der erst 27-jährige "Star Trek"-Star ums Leben kam. Bekannt war, dass Yelchin von seinen rollenden Wagen erfasst und gegen das Gartentor zu Tode gedrückt wurde. Jetzt kommt heraus, dass der Jeep des Darstellers von "Pavel Chekov" in den neuen Star-Trek-Filmen zu den 248.667 Modellen gehört, wegen denen der Hersteller Fiat Chrysler eine Rückrufaktion gestartet hatte.

"Das hätte Anton das Leben gerettet"

Der Grund dafür ist laut der US-Verkehrssicherheitsbehörde: „Wegen eines Defekts im Alarmsystem des Vehikels könnten Fahrer fälschlicherweise annehmen, dass sie ihre automatische Kupplung in der Parkposition haben. Wenn sie dann austeigen, während der Motor noch läuft und die Handbremse nicht angezogen ist, könnten sie von ihrem Wagen angefahren und verletzt werden."

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Der Defekt hatte zwischen 2012 und 2015 zu insgesamt 212 Unfällen und mehr als 40 Verletzungen geführt. Laut eines Insiders hatte der „Star Trek“ seinen Grand Cherokee Baujahr 2015 noch nicht zum Händler zurück gebracht, damit das Problem durch ein Software-Update behoben werden konnte.  Das Update hatte den Jeep automatisch in die „Park“-Postion geschaltet, sobald die Fahrertür aufgeht.

Autohersteller kooperiert mit Polizei

Ein Insider glaubt: „Das hätte Anton wohl das Leben gerettet. Als er gefunden wurde, lief der Motor seines Jeeps noch und der Gang war raus." Ein Sprecher von Fiat Chrysler kommentiert die Sache deutlich nüchterner: „Unsere Firma kooperiert mit den Ermittlungen. Bis das Ergebnis feststeht, sind alle moeglichen Ursachen reine Spekulation."

Dierk Sindermann/RND/zys

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