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Starkes Erdbeben erschüttert Japan

Nördliche Provinzen Starkes Erdbeben erschüttert Japan

Mit der Stärke 6,7 hat ein Erdbeben am frühen Donnerstagmorgen den Nordosten Japans erschüttert. Das Epizentrum lag rund 20 Kilometer unter dem Meeresboden. Für die Küste wurde zunächst eine Tsunami-Warnung ausgegeben.

Tokio. Die Erde in Japan kommt nicht zur Ruhe: Erneut hat ein schweres Beben der Stärke 6,7 den Norden des Inselreiches erschüttert. Eine für die Küste der Provinz Iwate zunächst ausgegebene Warnung vor einem Tsunami wurde später wieder aufgehoben. Berichte über erneute Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Die Region war am 11. März von dem verheerenden Beben der Stärke 9,0 und dem Jahrhundert-Tsunami heimgesucht worden, bei dem Tausende von Menschen ums Leben gekommen waren. Auch aus der Atomruine Fukushima wurden keine weiteren Schäden durch das neue Erdbeben gemeldet.

Die Erdstöße hatten die nördlichen Provinzen Aomori und Iwate am Morgen um 6.51 Uhr Ortszeit erschüttert. Das Epizentrum habe vor der Küste Iwates in einer Tiefe von rund 20 Kilometern unter dem Meeresboden gelegen, teilte die meteorologische Behörde mit. Auch in umliegenden Provinzen war das Beben zu spüren. Japan ist eines der am stärksten durch Erdbeben gefährdeten Länder der Welt.

jhe/dpa

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