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Stimmenrekorder von Egyptair-Maschine geborgen

Vier Wochen nach Absturz Stimmenrekorder von Egyptair-Maschine geborgen

Vier Wochen nach dem Absturz einer Egyptair-Maschine mit 66 Menschen an Bord ist die Ursache des Unglücks noch immer unklar. Langsam läuft den Ermittlern die Zeit davon. Doch es gibt neue Hoffnung: Der Stimmenrekorder der abgestürzten Maschine wurde nun geborgen.

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Ein ägyptisches Schiff auf der Suche nach dem Wrack.

Quelle: dpa

Kairo. Nach dem Absturz der Egyptair-Maschine über dem Mittelmeer ist einer der beiden Flugschreiber gefunden worden. Von dem in mehrere Teile zerbrochenen Stimmrekorder sei der Teil mit den Audioaufzeichnungen geborgen worden, teilte die ägyptische Luftfahrtbehörde am Donnerstag mit.

Ein Spezialschiff hatte nach dem Fund von Wrackteilen des abgestürzten Egyptair-Jets laut Ermittlerkreisen auch das Gebiet geortet, in dem sich einer der beiden vermissten Flugschreiber befindet. Der Fundort lag demnach rund 290 Kilometer nördlich der ägyptischen Küste.

Ermittler hoffen auf neue Erkenntnisse

Das französische Ortungsschiff hat neben diversen Peil- und Aufnahmegeräten einen Tauchroboter an Bord, der den Meeresgrund bis zu einer Tiefe von 6000 Metern absuchen und Bildaufnahmen machen kann. Den Ermittlern seien demnach auch erste Bildaufnahmen von dem Fundort übermittelt worden. Bislang waren von der Maschine nur kleine Wrackteile entdeckt worden.

Die Ermittler erhoffen sich von dem Stimmenrekorder neue Erkenntnisse zu der bisher ungeklärten Absturzursache. Auch eine Karte zu den gefundenen Überresten des Airbus A320 soll dabei helfen. Die Untersuchungskommission geht davon aus, dass die Flugschreiber noch bis Ende nächster Woche Signale senden.

Der Flug MS804 war am 19. Mai mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Kurz nach Verlassen des griechischen Luftraums sackte sie auf 4600 Meter laut der Regierung in Athen ab und verschwand dann vom Radar.

dpa/RND

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