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Panorama Taifun "Soudelor" reißt 15 Menschen in den Tod
Nachrichten Panorama Taifun "Soudelor" reißt 15 Menschen in den Tod
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21:35 09.08.2015
Der Taifun wütet auch in Fujian, einer chinesischen Provinz. Quelle: dpa
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Taipeh

Tod und Verderben hat der Taifun "Soudelor" nach Taiwan und China gebracht. In Taiwan riss das Unwetter sechs, in China mindestens neun Menschen in den Tod. Sie seien von den Fluten mitgerissen oder unter eingestürzten Häusern in der ostchinesischen Provinz Zhejiang verschüttet worden, zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag die chinesische Behörde zur Flutkontrolle. Drei Menschen galten demnach als vermisst. Nach Angaben taiwanesischer Behörden fehlte auf der Insel noch von vier Menschen jede Spur.

Der von Taiwan kommende Taifun "Soudelor" traf in der Nacht zum Sonntag auf die südostchinesischen Provinz Fuijan. Von dort zog er in die Nachbarprovinzen Zhejiang und Jiangxi.

Zuvor hatte der Wirbelsturm in Taiwan gewütet. Er hatte die Insel am späten Freitagabend mit Böen von bis zu 173 Kilometern pro Stunde und heftigem Regen erreicht. In vielen Teilen des Landes knickten Bäume und Strommasten um. Bei dem Sturm wurden nach Angaben der Notfallbehörde mindestens 379 Menschen verletzt, etwa 7500 Anwohner der Berg- und Küstenregionen wurden in Sicherheit gebracht.

Knapp vier Millionen Haushalte waren ohne Strom, wie der staatliche Energiekonzern Taiwan Power Company mitteilte. Demnach handelte es sich um den größten Leistungsabfall in der Geschichte der Insel, der von einem Taifun verursacht worden war.

Am Sonntag hob die taiwanesische Wetterbehörde ihre Taifun-Warnung auf, wie die staatliche Nachrichtenagentur CNA meldete. Es wurde jedoch weiterhin mit heftigen Regenfällen gerechnet.

dpa

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