Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Tamme Hanken – das sagt seine Witwe heute

XXL-Ostfriese starb vor einem Jahr Tamme Hanken – das sagt seine Witwe heute

Die Witwe von Tamme Hanken hat sich nun in einem Statement an die Fans des Knochenbrechers gewendet. Zum ersten Mal gibt sie Details aus dem gemeinsamen Leben und ihrem Leben alleine nach seinem Tod preis.

Voriger Artikel
Missbrauch im Darknet: Das Opfer kannte seinen Peiniger
Nächster Artikel
Die Traumfabrik Hollywood stellt sich gegen Weinstein

Pferdeflüsterer Tamme Hanken mit seiner Ehefrau Carmen.

Quelle: imago/STAR-MEDIA

Hannover. Carmen Hanken, die Witwe des XXL-Ostfriesen, wird den ersten Todestag ihres Ehemanns mit Arbeit und Freunden verbringen. Das sagte sie bunte.de. Auf ihrer Facebook-Seite gedenkt die 57-Jährige außerdem ihrem Tamme. Sie hat die Tage seit dem Kennenlernen gezählt. „So schmerzlich die Situation an sich ist, soviel Glück empfinde ich aber auch, diese 5.296 Tage erlebt haben zu dürfen. Die Gedanken, Erlebnisse, Ereignisse, das was ich in der Zeit lernen durfte und vieles mehr. Das kann mir niemand nehmen“, schreibt Carmen Hanken an Tammes Fans.

Am 10. Oktober 2016 war der Hüne mit dem mindestens genauso riesigen Herzen für Tiere in Garmisch-Patenkirchen an plötzlichem Herztod gestorben. Er wurde 56 Jahre alt.

Kurz vor seinem Todestag veröffentlichte Carmen Hanken ein Buch. In „Gemeinsamer Ausritt: Mein Leben mit dem XXL-Ostfriesen Tamme Hanken“ schreibt sie über den Menschen Tamme, das Leben mit ihm und seine Heilmethoden. 14 Jahre verbrachten die beiden zusammen.

Eigentlich war der Plan, dass Tamme Hanken selbst das Buch schreibt. Doch das blieb genauso unvollendet wie die Ausbildung eines Nachfolgers in Tamme Hankens Heilkünsten. Genauso musste Carmen Hanken dafür sorgen, dass der Hof erhalten bleibt. Er sei ihre Lebensaufgabe geworden.

Die Weiterentwicklung des Erbes, unter anderem hat die Witwe mehrere Pferde verkauft und aus dem Hof ein Therapiezentrum gemacht, habe nicht jedem Fan gefallen. „Es gab aber tatsächlich Menschen, die mich angerufen und angefeindet haben: Ich solle mich erstmal ein paar Monate zurückziehen und trauern, hieß es. Das ist respektlos – wann, wo und wie ich trauere, geht niemanden etwas an. Außerdem bin ich wie ich bin,“ so Carmen Hanken gegenüber bunte.de.

Einen Tag nach seinem Tod veröffentlichte Carmen Hanken ein Statement auf Facebook:

Tamme Hanken wurde drei Wochen nach seinem Tod in Filsum (Niedersachsen) beigesetzt.

Von Ariane Fries/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Die schöne Seite des Herbstwetters: Regenbogen über Hannover.
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.