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Taxifahrer verlangt Mehrpersonen-Zuschlag

Geldstrafe Taxifahrer verlangt Mehrpersonen-Zuschlag

Mehr Fahrgäste, höherer Preis – klingt plausibel, ist aber bei Taxifahrten rechtswidrig. Das Amtsgericht München verurteilte einen Taxifahrer deshalb zu einer Geldbuße von 200 Euro. Er hatte einen Mehrpersonenaufschlag verlangt.

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In München verlangte ein Taxifahrer einen Mehrpersonenaufschlag – und angeblich machen andere Taxifahrer das auch.

Quelle: Rene Ruprecht/dpa

München. Der 48-Jährige hatte laut Mitteilung vom Montag im April in seinem Taxi fünf Fahrgäste mit vier Gepäckstücken vom Flughafen München in die Innenstadt gebracht – und einen Mehrpersonenaufschlag von fünf Euro berechnet. Die Frau, die für sich und ihre Begleiter die Rechnung bezahlte, beschwerte sich bei der Taxizentrale, die ihrerseits die Behörden benachrichtigte.

Urteil des Amtsgerichts München
vom 28.10.2015
Aktenzeichen
1117 OWi 253 Js 184485/15
Das Urteil ist rechtskräftig.

Weil der Taxifahrer das Bußgeld von 100 Euro nicht zahlen wollte, kam es zu Verhandlung – und weil der Mann stur blieb, wurde es für ihn gleich nochmals teurer. Er sehe nicht ein, dass er ein Bußgeld zahlen solle, da auch andere Taxifahrer in München den Mehrpersonenaufschlag geltend machten, sagte er vor Gericht. Die Quittung: Da der Mann "offenkundig völlig uneinsichtig" sei, verdoppelte das Gericht die Strafe auf 200 Euro.

dpa

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