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Taylor Swift von Jury-Pflicht entbunden

Sexuelle Belästigung Taylor Swift von Jury-Pflicht entbunden

Taylor Swift sollte als Jury-Mitglied in einem Vergewaltigungsfall urteilen. Doch die Sängerin wurde wegen Befangeheit von ihren Pflichten freigestellt - weil sie selber wegen sexueller Belästigung klagt.

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Sängerin Taylor Swift wurde als Jury-Mitglied freigestellt.

Quelle: screenshot/twitter/@TaylorSwiftUpdates

Los Angeles. Letztes Jahr war es ihr Abend: Popstar Taylor Swift räumte bei den  MTV Video Music Awards ab. Doch in diesem Jahr fehlte Swift beim Spektakel der Größen des Musikgeschäfts in New York. Es hieß der Grund sei, dass sie ihrem Intimfeind Kanye West aus dem Weg gehen wollte.

In Wirklichkeit musste Taylor Swift ihre staatsbürgerlichen Pflichten erfüllen. Die Sängerin erschien in ihrer Heimatstadt Nashville am frühen Montagmorgen als potentielles Jury-Mitglied. Dort wartete sie mit 100 anderen Mitbürgern und erfüllte geduldig Selfie-Wünsche.

Swift klagt selber wegen sexueller Belästigung

Dass sie am Ende als Geschworene ausgesondert wurde, hat einen schockierenden Grund. Im zu verhandelnden Zivilprozess wird einem Mann vorgeworfen, eine Frau mit einem Besenstil vergewaltigt zu haben. Swift outete sich als zu befangen, um fair urteilen zu können. Als der Richter nachfragte, verriet die 26-Jährige, dass sie einst von einem DJ bei einem Konzert hinter der Bühne sexuell belästigt worden war: "Ich wurde von ihm begrapscht". Der Richter stimmte zu und schickte den Star nach Hause.

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Ganz unrecht dürfte ihr die Terminkollision mit den MTV Video Music Awards nicht gewesen sein. Zum einen war die Popikone in diesem Jahr für keine Kategorie nominiert, zum anderen musste sie so nicht direkt die Anfeindungen von Kanye West über sich ergehen lasssen. Der ließ es sich nämlich nicht nehmen, auf der Bühne noch einmal ein paar Worte zu Swift zu verlieren.

Dierk Sindermann/RND/mat

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